Entwicklerforum Batterien & Ladekonzepte 2016: Die Keynote Wie sehen die Batterien für die Elektromobilität der Zukunft aus?

Dr. Joachim Fetzer hält die Keynote auf dem 23. DESIGN&ELEKTRONIK-Entwicklerforum Batterien & Ladekonzepte 2016
Dr. Joachim Fetzer hält die Keynote auf dem 23. DESIGN&ELEKTRONIK-Entwicklerforum Batterien & Ladekonzepte 2016

In seinem Keynote-Vortrag wagt Bosch-Vorstand Dr. Joachim Fetzer auf dem Entwicklerforum "Batterien & Ladekonzepte" in München einen Blick in die Zukunft der Batterietechnik für Elektrofahrzeuge.

Werden sich die ambitionierten Entwicklungsziele für Elektrofahrzeug-Akkus mit den so genannten „Post-Lithium-Ionen-Technologien“ (PLIT) erreichen lassen? Auf dem Entwicklerforum "Batterien & Ladekonzepte 2016" in München wird Dr. Joachim Fetzer, Mitglied des Bereichsvorstands mit Zuständigkeit für Elektrifizierung des Antriebsstrangs bei Robert Bosch, in seiner Keynote die Sicht von Bosch auf diese spannende Frage darstellen.

Dabei wird er zunächst die bestehenden Li-Ionen-Batteriesysteme (LIT) analysieren, die heute bereits in Hybrid-, Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeugen unter Beweis stellen, dass sie die hohen Anforderungen an Sicherheit und elektrische Leistung von Automotive-Anwendungen erfüllen können. Unter anderem für die Standard-Zellformate PHEV1 und 2, BEV1 und 2, das aus der Konsumelektronik bekannte Format 18650 sowie verschiedene Pouch-Formate untersucht Dr. Fetzer im Detail die jeweils erreichbare Energiedichte, die Kosten sowie weitere Schlüsselmerkmale wie beispielsweise Performance und Lebensdauer.

Von der Gegenwart in die Zukunft geht anschließend der Blick, wenn Dr. Fetzer ausgehend von der aktuellen Marktsituation und dem Stand der Technik die Marktprognose von Bosch für die Jahre ab 2020 vorstellt, die Marktziele für die wichtigsten Leistungsmerkmale – vor allem der Preis in EUR/kWh und die Energiedichte in Wh/l – diskutiert und an den heute verfügbaren Technologien spiegelt. Er betrachtet auch, wie sich die Anforderungen an die Zell- und Modulmechanik verändern werden und wie sich diese Mechaniken weiterentwickeln.

Als vielversprechender Weg in diese Zukunft gelten die so genannten „Post-Lithium-Ionen Technologien“ (PLIT). Diese Batterien versprechen neben einer weiteren Erhöhung der Energiedichte vor allem auch eine Senkung der Herstellkosten von Batteriesystemen für Automotive-Anwendungen. Der Bosch-Vorstand wird den aktuellen wissenschaftlichen Stand der PLIT-Forschung erörtern und diskutieren, wie und wann der Wechsel von LIT auf PLIT stattfinden könnte.

Zum Referenten: Dr. Joachim Fetzer studierte Elektrotechnik an der Universität Stuttgart und promovierte 1995 im Themengebiet „Numerische und analytische elektromagnetische Feldtheorie”. Von 1989 bis 1998 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theorie der Elektrotechnik der Universität Stuttgart. 1998 wechselte er zu Robert Bosch und arbeitete dort als Gruppenleiter, Software- und Funktionsentwicklung im Geschäftsbereich K9. 2001 wechselte er zu Vector Informatik zunächst als Abteilungsleiter Consulting und danach als Geschäftsführer der Vector Consulting GmbH. Ende 2004 kehrte er zu Bosch zurück, wo er bis 2007 als Abteilungsleiter die Hardware-Plattformentwicklung für Motorsteuergeräte verantwortete. Von 2007 bis 2008 leitete er das Projekthaus Batterie und war danach bis 2012 als einer der beiden Geschäftsführer von SB LiMotive, dem Joint Venture von Samsung SDI und Bosch, für Engineering, Quality Management und Corporate Planning zuständig. Seit September 2012 ist er Mitglied des Bosch-Bereichsvorstandes Gasoline Systems mit Zuständigkeit für den Produktbereich Elektrofahrzeug- und Hybridtechnologie sowie für die Elektrifizierung des Antriebsstrangs.

Das detaillierte Konferenzprogramm mit den Vortrags-Abstracts und eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.batterien-entwicklerforum.de.

 

Werden sich die ambitionierten Entwicklungsziele für Elektrofahrzeug-Akkus mit den so genannten „Post-Lithium-Ionen-Technologien“ (PLIT) erreichen lassen? Dr. Joachim Fetzer wird in seiner Keynote die Sicht von Bosch auf diese spannende Frage darstellen. Dabei wird er zunächst die bestehenden Li-Ionen-Batteriesysteme (LIT) analysieren, die heute bereits in Hybrid-, Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeugen unter Beweis stellen, dass sie die hohen Anforderungen an Sicherheit und elektrische Leistung von Automotive-Anwendungen erfüllen können. Unter anderem für die Standard-Zellformate PHEV1 und 2, BEV1 und 2, das aus der Konsumelektronik bekannte Format 18650 sowie verschiedene Pouch-Formate untersucht Dr. Fetzer im Detail die jeweils erreichbare Energiedichte, die Kosten sowie weitere Schlüsselmerkmale wie beispielsweise Performance und Lebensdauer.

Von der Gegenwart in die Zukunft geht anschließend der Blick, wenn Dr. Fetzer ausgehend von der aktuellen Marktsituation und dem Stand der Technik die Marktprognose von Bosch für die Jahre ab 2020 vorstellt, die Marktziele für die wichtigsten Leistungsmerkmale – vor allem der Preis in EUR/kWh und die Energiedichte in Wh/l – diskutiert und an den heute verfügbaren Technologien spiegelt. Er betrachtet auch, wie sich die Anforderungen an die Zell- und Modulmechanik verändern werden und wie sich diese Mechaniken weiterentwickeln.

Als vielversprechender Weg in diese Zukunft gelten die so genannten „Post-Lithium-Ionen Technologien“ (PLIT). Diese Batterien versprechen neben einer weiteren Erhöhung der Energiedichte vor allem auch eine Senkung der Herstellkosten von Batteriesystemen für Automotive-Anwendungen. Der Bosch-Vorstand wird den aktuellen wissenschaftlichen Stand der PLIT-Forschung erörtern und diskutieren, wie und wann der Wechsel von LIT auf PLIT stattfinden könnte.

Dr. Joachim Fetzer studierte Elektrotechnik an der Universität Stuttgart und promovierte 1995 im Themengebiet „Numerische und analytische elektromagnetische Feldtheorie”.
Von 1989 bis 1998 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theorie der Elektrotechnik der Universität Stuttgart. 1998 wechselte er zu Robert Bosch und arbeitete dort als Gruppenleiter, Software- und Funktionsentwicklung im Geschäftsbereich K9. 2001 wechselte er zu Vector Informatik zunächst als Abteilungsleiter Consulting und danach als Geschäftsführer der Vector Consulting GmbH. Ende 2004 kehrte er zu Bosch zurück, wo er bis 2007 als Abteilungsleiter die Hardware-Plattformentwicklung für Motorsteuergeräte verantwortete. Von 2007 bis 2008 leitete er das Projekthaus Batterie und war danach bis 2012 als einer der beiden Geschäftsführer von SB LiMotive, dem Joint Venture von Samsung SDI und Bosch, für Engineering, Quality Management und Corporate Planning zuständig.
Seit September 2012 ist er Mitglied des Bosch-Bereichsvorstandes Gasoline Systems mit Zuständigkeit für den Produktbereich Elektrofahrzeug- und Hybridtechnologie sowie für die Elektrifizierung des Antriebsstrangs.

Das detaillierte Konferenzprogramm mit den Vortrags-Abstracts und eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es unter www.batterien-entwicklerforum.de.

Mitglied des Bereichsvorstands mit Zuständigkeit für Elektrifizierung bei Robert Bosch

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