Frontend-Netzteile Bis zu fünf »HFE1600« passen in ein 1-HE-Rack

Das Frontend-Netzteil »HFE1600« von TDK-Lambda entspricht den Effizienzvorgaben der Climate Savers Computing Initiative

Bis zu 8 kW in einem 1-HE-Rack schaffen fünf parallelgeschaltete Frontend-Netzteile der Serie »HFE1600« von TDK-Lambda. Damit liegt die Leistungsdichte bei 1,54 W/cm³. Als Ausgangsspannungen stehen wahlweise 12 V, 24 V oder 48 V zur Verfügung.

Typische Einsatzbereiche für diese hot-swap-fähigen 1,6-kW-Frontend-Netzteile sind Kommunikations- und Sendeanlagen, Laser- und Prozesssteuerungen. Die Ausgangsspannung lässt sich um bis zu ±20 Prozent anpassen, sodass die HFE1600-Netzteile von TDK-Lambda auch spezifischen Anforderungen gerecht werden. Der Universaleingang (85 V bis 264 V) sorgt für problemlosen Einsatz weltweit, und der Wirkungsgrad von 92 Prozent entspricht den Effizienzvorgaben der Climate Savers Computing Initiative.

Ein HFE1600 misst 300 mm x 85 mm x 41 mm und kann natürlich einzeln verwendet werden; es können aber auch bis zu fünf Netzteile in einem speziellen 1 HE-Rack nebeneinander zu einem Powerblock mit 8 kW Ausgangsleistung montiert werden. Bis zu zehn Stromversorgungen lassen sich parallel zu einer hot-swap-fähigen N+1-Konfiguration mit aktiver Lastaufteilung verschalten. Eine mechanische Codierung verhindert, dass versehentlich ein Netzteil mit falscher Ausgangsspannung eingesetzt wird. Jedes Netzteil verfügt über temperaturgeregelte Lüfter mit variabler Drehzahl und kann im Bereich von -10 °C bis +70 °C betrieben werden.

Die Ausgangsspannung ist per Widerstand, externer Steuerspannung oder über eine optionale PM-Bus-kompatible I²C-Kommunikationsschnittstelle programmierbar. Der Ausgangsstrom lässt sich ebenfalls über eine externe Spannung oder die PM-Bus-Schnittstelle programmieren.

Der Schutz vor Überspannung, Überstrom und Übertemperatur gehört ebenso zur Standardausstattung wie LEDs für AC-OK, DC-OK/Fail und ein Hebel in der Gerätefront, über den sich das HFE1600 leicht während des Betriebs entfernen und austauschen lässt. Über Optokoppler isoliert stehen Signale für die Systemüberwachung zur Verfügung: DC-OK, AC-Fail, Übertemperatur und »Netzteil gesteckt«; eine Geräteüberwachung über die optionale I²C-Schnittstelle ist ebenfalls möglich und umfasst auch einen Alarm bei Ausfall der Lüfter. Auch Fern-Ein/Aus und Sense-Anschlüsse zum Ausgleich eines Spannungsabfalls über den Ausgangsleitungen stehen zur Verfügung.

Die Störaussendung der HFE1600-Netzteile entspricht der EN55022 und FCC, Klasse A (abgestrahlt) bzw. Klasse B (leitungsgebunden); die Störfestigkeit entspricht IEC61000-4. Die Geräte haben Sicherheitszulassungen gemäß EN/IEC/UL 60950-1, 2nd Edition, tragen das CE-Zeichen und haben drei Jahre Garantie.

Halle B2, Stand 205