electronic displays Conference 2016 Alles rund um Displays auf den Punkt gebracht

Zu ihrem 30ten Geburtstag steht die electronic displays Conference synonym für alle relevanten Informationen rund um Displays für Entwickler, Anwender und Entscheider. Auch in diesem Jahr wartet das Konferenzprogramm wieder mit hochkarätigen Fachvorträgen internationaler Experten auf.

Eines der Highlights 2016 sind Keynote-Vorträge zu neuen Denkansätzen in der Displaytechnik, Markt- und Display-Trends, präsentiert von international anerkannten Experten.

Erster Konferenztag, Mittwoch, 24. Februar

10:00 – 12:05, Keynote Session: Markets, Application & Trends

In der Eröffnungssession der Konferenz diskutiert zunächst Dr. Jennifer Colegrove die immer dünner werdenden Gewinnspannen im Touch-Panel-Markt und liefert Vorhersagen des HMI-Sensormarkts für Touch und berührungslose Ansätze. Im Anschluss widmet sich Prof. Dr. Peter Knoll vom Karlsruhe Institute of Technology der Evolution von Automotive Displays und der Automotive-HMI. Auch der nachfolgende Referent John Brown bleibt im Thema Automotive Displays und zeigt, dass sich hier zunehmend chinesische Hersteller den aktuellen Trends widmen. Wearable Computers stellen laut Prof. Dr. Gerrit Meixner die nächste Generation der Interaktion dar. In seinem Vortrag spannt er den Bogen von früheren Entwicklungen über die Gegenwart bis zu zukünftigen Arbeiten. Abschließend zeigt Sweta Dash die Trends für die kommenden Displaygenerationen, die Kräfte, die hauptsächlich den Markt gestalten werden, und die Auswirkungen für die Displayindustrie.

13:20 – 15:00, Session 1: Automotive Displays

Das Auto ist bereits ein wichtiger Display-Markt, und zukünftig werden dort immer mehr, immer größere Displays verbaut werden. Dabei erwarten die Kunden natürlich ebenso hochauflösende, vollfarbige TFT-Displays wie beim heimischen TV oder dem neuesten Tablet-PC. Gleichzeitig stellen In-Car-Applikationen ganz andere Qualitätsanforderungen an Displays, wie Robert Haidenthaler von Daimler in seinem Vortrag ausführt. Und wenn Displays betriebsrelevante Daten im Cockpit anzeigen, muss auch die Sicherheit der Displaydaten beachtet werden. Welche Sicherheitsmechanismen es gibt und wie sich diese einsetzen lassen, beleuchtet Manfred Wittmeir in seinem Vortrag. Für Head-up Displays im Automobil könnten stereoskopische Verfahren, wie sie Tobias Werner anschließend zeigt, attraktive Erweiterungen darstellen. Dreidimensionalität ist auch das Thema des Vortrags von Stephan Häfele, der zur Diskussion stellt, ob und wie sich 3-D-Anzeigen (im Armaturenbrett oder HUD) auf Targets mit beschränkten Ressourcen realisieren lassen. Und im letzten Vortrag der Sessions von Dr. Chun-Ming Huang geht es schließlich um Smart Mirrors und den Einsatz kapazitiver Touchtechnik im Automobil.

13:20 – 15:00, Session 2: Display QA & Improvements

Nicht nur im Automotive-Markt sind die Langzeitverfügbarkeit und das Obsolescence Management kritische Aspekte für den Einsatz von Bauteilen. Dies trifft natürlich auch für Displays zu, wie Klaus Wammes im Eröffnungsvortrag dieser Session ausführt. Im Anschluss bringen Dr. Stefan Mollin und Dr. Matthias Bischof die Teilnehmer auf den neuesten Stand der rechtlichen Rahmenbedingungen für Displays bezüglich der RoHS-Richtlinie. Neue Displaymaterialien wie beispielsweise besonders transmittive Flüssigkristalle vom Typ UB-FFS sind Gegenstand des folgenden Vortrags von Dr. Markus Czanta. Danach widmet sich Werner Schubert den besonderen Anforderungen des Brandschutzes an Displays, die innerhalb vorgegebener Fluchtwege in öffentlichen Gebäuden installiert werden sollen. Und im letzten Vortrag dieser Session zeigt Silvio Jurk, wie sich Ausrichtungsfehler in autostereoskopischen Displays korrigieren lassen.

15:40 – 17:00, Session 3: Improvements in Color Performance

Der Farbraum von Displays ist eine immerwährende technische Herausforderung für die Hersteller. In dieser Session geht es zum Beispiel darum, dass die Quantum-Dot-Technik Vorteile bei der Abdeckung des Farbraums „BT.2020“ hat oder wie neu entwickelte Phosphore eine Blauverschiebung über die Diplay-Lebensdauer effektiv verhindern sollen. Peter Karp zeigt eine neue Methode, um die Charakteristik des Betrachtungswinkels mit hoher Genauigkeit zu beschreiben. Und schließlich gibt Sven Weber-Rabsilber im letzten Vortrag dieser Session einen Überblick, welchen besonderen Herausforderungen LEDs gerecht werden müssen, die im Outdoorbereich zum Einsatz kommen.

15:40 – 17:00, Session 4: Microdisplays

Ja, Größe spielt eine Rolle – in diesem Fall kommt es darauf an, dass das Display so klein wie möglich ist. Im ersten Vortrag stellt Dr. Henning Molsen beispielsweise einen elektronischen Sucher für 2K-Kameras vor, der auf einem Mikrodisplay mit QXGA-Auflösung basiert. Mit einem Low-Power-Display mit passiver Umgebungslicht-Hinterleuchtung will anschließend Jean-Michel Asfour eine tragbare Sportanwendung realisieren. Im folgenden Vortrag zeigt Prof. Dr. Rigo Forschungsergebnisse an adaptiven, interaktiven Datenbrillen. Und schließlich stellt Christian Mallas im Abschlussvortrag ein Laserstrahl-Projektionsdisplay auf Basis von resonanten Mikrospiegeln vor.