National Instruments Trendbericht Mess- und Prüftechnik

National Instruments Mitbegründer Dr. James Truchard.
National Instruments Mitbegründer Dr. James Truchard.

Die wichtigsten Trends im Mess- und Prüfbereich mit Vorwort und Gastkommentar von Dr. James Truchard.

National Instruments trägt mit seinen Systemen für Ingenieure und Wissenschaftler zur Bewältigung der weltweit größten technischen Herausforderungen bei. Das Unternehmen veröffentlichte kürzlich den Automated Test Outlook 2017, seinen jährlichen Technologieausblick für den Bereich “Automatisiertes Testen”. Der Technologieausblick beschäftigt sich mit den wichtigsten Trends und Technologien in der Prüfautomatisierung – von rekonfigurierbarer Mess- und Prüftechnik bis hin zu softwarezentrierten Prüfplattformen samt Ökosystemen für das Testen von Geräten der nächsten Generation.

In dieser Spezialausgabe des Automated Test Outlook 2017 rekapituliert NI-Mitbegründer und Chairman of the Board, Dr. James Truchard, die Entwicklungen der vergangenen 40 Jahre im Mess- und Prüfbereich und stellt die bedeutendsten Markt- und Technologietrends der letzten Jahre vor. Außerdem gibt er einen kurzen Ausblick auf die künftigen Entwicklungen in der  Mess- und Prüfbranche.

„Die erste Generation moderner Messgeräte wurde von General Radio und der Vakuumröhre dominiert, die zweite mit Hewlett-Packard und dem Halbleiter-Transistor. Die dritte Welle wird nun von National Instruments und softwaredefinierter Messtechnik geprägt.“,  so Dr. Truchard. „Wir beschreiben diese Entwicklung mit dem Satz‚ „Die Software ist das Messgerät. Durch den benutzerdefinierten Ansatz unserer Mess- und Prüfsysteme sind Ingenieure und Wissenschaftler in der Lage, Produktentwicklungen selbst innovativ voranzutreiben, anstatt auf klassische Messgeräte angewiesen zu sein, die aktuellen Anforderungen immer ein Stück weit hinterher hinken, da sie quasi mit Blick in den Rückspiegel entwickelt wurden.“

Der Automated Test Outlook 2017 greift erneut jene Trends auf, welche die Mess- und Prüfbranche nachhaltig maßgeblich prägen, insbesondere im Zusammenhang mit Big Analog Data und vernetzten Geräten:

“Reconfigurable Instrumentation”

Testsysteme müssen aus vielerlei Gründen neu konfiguriert werden, sei es um neue Prüfanforderungen zu erfüllen oder zur Anpassung an Ersatzmessgeräte während Kalibrier- und Reparaturzyklen.

 “Optimizing Test Organizations”

Damit Prüfabteilungen zu einem strategischen Unternehmensbereich werden, bedarf es eines langfristigen und schrittweisen Ansatzes, angefangen bei der Erstellung einheitlicher Prüfplattformen über den Aufbau einer Dateninfrastruktur bis hin zu einer verbesserten Entscheidungsfindung.

“Software-Centric Ecosystems”

Der softwarezentrierte Ansatz ermöglicht auch bei automatisierten Prüfsystemen ein neues Maß an Produktivität und Zusammenarbeit.

“Managed Test Systems”

Da das Mooresche Gesetz nach wie vor auch für die Leistung und Komplexität von Prüfsystemen gilt, benötigen Testmanager neue Daten- und Kommunikationstechnologien zur Senkung der Prüfkosten.

“Driven by Necessity”

Sicherheitsvorschriften und der zunehmende Einsatz von Software sorgen dafür, dass Hardware-in-the-Loop-Tests im Automobil- und Transportbereich immer mehr zu einer Notwendigkeit werden.

Der ganze Bericht ist auf ni.com/ato in englischer Sprache einsehbar.