Industrie 4.0 & IoT / Safety & Security IoT-Sicherheitsprüfstand

Der CMW500 analysiert die Netzaktivitäten funkender Geräte.
Der CMW500 analysiert die Netzaktivitäten funkender Geräte.

Cyberattacken werden in der Regel mit Festnetzgeräten assoziiert. Funknetz-Teilnehmer sind, nicht zuletzt wegen des aufkommendem Internet-der-Dinge, allerdings keinesfalls weniger gefährdet. Die neue Testlösung schlüsselt Netzaktivitäten funkender Geräte auf und offenbart Sicherheitslücken.

Eine Vielzahl von Geräten nutzt Funkmodule für den Datenaustausch. Mit der Einführung des 5G-Mobilfunk als neue Netzressource um das Jahr 2020 wird die Internetkommunikation drastisch steigen (Bild 1). Die Schattenseite: Jedes funkende Gerät mit IT-Kern ist potenzielles Ziel von Hacker-Angriffen. Greifbar wurde dies zuletzt durch die über WikiLeaks publik gewordenen Cyber-Lauschmethoden. IoT-Komponenten stellen ein besonderes Risiko dar, weil diese in der Regel meist (noch) schlechter geschützt sind, als IT-Produkte: Sicherheits-Features spielen in vielen Funkprodukten eine untergeordnete Rolle, sei es aus Preisgründen, Zeitdruck, wegen fehlenden Problembewusstseins oder mangelnder Fachkenntnis.

 

Neben unzureichender Verschlüsselung, offenen Ports und einer angreifbaren Firmware stellen auch Apps ein erhebliches Risiko dar, sofern deren Entwickler gängige Standards der IP-Verbindungssicherheit ignorieren und regelmäßige Updates scheuen.

Kompromittierte IoT-Geräte können bis hin zu Ausfällen im Mobilfunknetz führen.