Pulse-Delay-Generator Gesteuerte Ströme

In immer mehr Anwendungen wäre die Präzision von Laborstromversorgungen nötig, doch häufig sprechen Kosten und Anfälligkeit dieser Geräte gegen ihren Einsatz. Die Beschränkung aufs Wesentliche kann Abhilfe schaffen.

Mit den beiden Serien von Pulse-Delay-Generatoren (PDG) »Emerald« und »Sapphire« von Quantum Composers zielt Schulz-Electronic auf Labor- und OEM-Anwendungen. Die PDGs werden per USB über eine grafische Benutzeroberfläche virtuell wie ein klassisches Laborgerät gesteuert. Die GUI gibt dem Bediener die Kontrolle über alle Puls- und Delay-Parameter sowie Funktionen wie Multiplexing, Duty-Cycle-Modus, Bursts und andere. Die optionale Bluetooth-Anbindung ermöglicht die drahtlose Steuerung von Laptops, einigen Tablets oder Smartphones aus. Auch komplexe Pulsfolgen sind leicht zu programmieren, zu speichern und können für einen schnellen Start aufgerufen werden. LabView-Treiber gehören zum Lieferumfang und erleichtern das Einbinden des Geräts in Maschinensteuerungen und wissenschaftliche Programme.

Die »Sapphire 9200«-Modelle haben 10 ns Puls- und Delay-Auflösung. Die »9200+« Modelle bieten die bessere Auflösung von 5 ns und eine wesentlich höhere Leistungsfähigkeit. Optional ist für 9200+ auch eine 1-ppm-Clock erhältlich. Die teurere Emerald-Serie wartet mit besseren Werten auf. Quantum Composers setzt hier eine temperaturkompensiert kalibrierte TCXO-Zeitbasis ein, die für eine Stabilität von 280 ppb sorgt.

Der reduzierte Channel-to-Channel-Jitter von unter 250 ps (Sapphire) bis unter 15 ps (Emerald), bis zu 20 MHz Wiederholrate und Flanken von <2 ns können laut Hersteller mit den Spezifikationen teurerer Laborgeräte mithalten. Die Sapphire-Modelle sind mit wahlweise zwei oder vier, die Emerald-Geräte mit vier Kanälen ausgestattet, die per Multiplex individuell verknüpft werden können.