XPort Pro Lantronix: Linux-Netzwerkserver

Als Nicht-IT-Fachmann könnte man meinen, dass Web-, Firewall-, Datei-, Druck-, Speicher- und Mailserver die wesentlichen Komponenten eines Netzwerkes seien. Für IT-ler handelt es sich dabei jedoch um den Rand des Netzes, die »Edge«.

Einen 32-Bit-Prozessor, 8 MByte SDRAM sowie 16 MByte Flash hat Lantronix in ihrem Netzwerkserver »XPort Pro« verbaut. Mit dem 33,9 mm x 16,25 mm x 13,5 mm großen System lassen sich auch ressourcenintensive Network-Edge-Anwendungen implementieren.

Integriert sind Sicherheitsfunktionen wie SSLv3, SSHv2, Zertifikate bis 1024 Bit, AES-, 3DES- und RC4-Verschlüsselung sowie Authentifizierung nach SHA-1, MD5 und Base-64-User-Access-Listen. Ein typischer Einsatzfall ist M2M-Edge-Computing (Machine-to-Machine) mit allerlei Anpassungsmöglichkeiten und Anwendungshosting, sodass die Kunden vielfältige Optionen bei der Anwendungsentwicklung haben.

Dahinter steckt die Idee, den iterativen Prozess beim Entwickeln und Testen einer Embedded-Computer- und -Networking-Plattform zu vereinfachen und zu verkürzen. Immerhin kann der starke Prozessor den Bedarf für andere Prozessoren verringern.

Durch die Integration von »ManageLinx VIP Access« soll sich die Anwendung per nahtloser Integration in die Remote-Service-Plattform »ManageLinx« auch hinter Firewalls implementieren lassen, ohne dass ein VPN erforderlich wird. Auf dem XPort Pro läuft Linux, selbstverständlich wird IPv6 unterstützt. Alternativ ist das kleine Gerät auch mit dem Betriebssystem »Evolution OS« erhältlich.