Operative IIoT-Lösung Plug&Play zur vorausschauenden Wartung

IoT-PREDICT erlaubt den raschen Aufbau von industriellen IoT-Anwendungen für die Wartung von Maschinen und Anlagen.
IoT-Predict erlaubt den raschen Aufbau von industriellen IoT-Anwendungen für die Wartung von Maschinen und Anlagen.

Das IoT stellt eine Schlüsseltechnologie für die Wartung industrieller Anlagen und Maschinen. Vor allem im Mittelstand ist sein Potenzial aber noch längst nicht ausgeschöpft. Dies greift eine neue Out-of-the-Box-Lösung von Action Point in Zusammenarbeit mit Microsoft, Dell und Intel auf.

Das Internet-der-Dinge ist ein zentrales Thema der Digitalen Transformation. Durch die Verfügbarkeit miniaturisierter Sensoren, Aktoren und Kommunikationsbausteine lassen sich eine Vielzahl technischer Systeme und Anlagen in die Web-Infrastruktur integrieren. Da die betreffenden Bauteile in den letzten Jahren bei steigender Leistung außerdem erheblich kosteneffizienter wurden, erschließt sich für das Internet-der-Dinge ein weites Feld neuer Anwendungsmöglichkeiten, nicht zuletzt in der Industrie.

Große industrie- und wirtschaftspolitische Konzepte, wie die von der Bundesregierung lancierte Initiative Industrie 4.0, die sich nicht weniger vorgenommen hat als die zukünftige Neugestaltung des Standorts Deutschland, beruhen nicht zuletzt auf dem IoT.

Zu den typischen Einsatzfeldern von IoT im industriellen Umfeld gehören die ständige Überwachung von Maschinen und Anlagen jeglicher Art, die laufende Kontrolle von Betriebszuständen und das rechtzeitige Erkennen von Abweichungen vom Soll-Zustand. Sensoren an den betreffenden Systemen erfassen dabei die relevanten Betriebsdaten und melden sie unter vernachlässigbarer Latenz weiter.

In einem Backendsystem werden sie dann ausgewertet, woraufhin entsprechenden Gegenmaßnahmen veranlasst werden können – sei es, dass lediglich Wartungsmaßnahmen vorgezogen oder auch Störfälle schnell erkannt und behoben werden. Erfolgte beispielsweise die Wartung von Maschinen bislang meist in festen Zyklen, die vom Hersteller auf Basis von Erfahrungswerten definiert wurden, so können solche Maßnahmen nun auf Basis tatsächlicher Betriebszustände vorgenommen werden.

Die Vorteile dieses Vorgehens liegen auf der Hand: Auf diese Weise erkannte Fehler lassen sich rechtzeitig beheben, wodurch die Gefahr von Betriebsausfällen erheblich reduziert und die Laufzeit der Anlagen erhöht wird. Dies ist insbesondere für die Fernwartung wichtig, also bei Anlagen, die im Feld eingesetzt werden und für die nicht ständig ein Techniker zur Verfügung sehen kann. Von Aufzügen über Stromgeneratoren bis zu Offshore-Bohrplattformen gibt es dafür ein riesiges Anwendungsfeld, das mit Hilfe von IoT erstmals in ein lückenloses Überwachungs- und Steuerungssystem einbezogen werden kann.

Bei entsprechenden Anlagen kann das IoT dabei aber auch aktiv werden: Es werden nicht nur Daten abgerufen, sondern über Aktoren auch gezielt Betriebszustände herbeigeführt: zum Beispiel, indem bei einer kritischen Abweichung vorsorglich die Maschinendrehzahl heruntergefahren wird.

Rein technisch waren derartige Kontroll- und Steuerungssysteme in der Maschinen- und Anlagenüberwachung und -wartung natürlich auch mit "traditionellen" Mitteln realisierbar, dazu brauchten Unternehmen nicht auf das IoT warten. Allerdings mussten sie dafür in der Regel eine Kommunikationsinfrastruktur bereitstellen, was aufgrund des hohen Aufwands nur in besonderen Fällen umgesetzt wurde: Bei der Wartung einer Großturbine oder eines ganzen AKW mögen diese Kosten nicht ins Gewicht fallen, bei einem simplen Aufzug über vier Stockwerke schon. Das IoT hingegen bringt diese Infrastruktur definitionsgemäß bereits mit; Maschinen und Anlagen lassen sich mit geringem Aufwand einfügen.