Vishay Vorübergehender Produktionsstopp nach Explosion in Tianjin

Nach dem schweren Explosionsunglück in der chinesischen Hafenstadt Tianjin vom 12. August 2015 hat Vishay seine Fertigung dort vorübergehend gestoppt. Es entstand nur Sachschaden, und man hofft die Produktion nächste Woche wieder anzufahren.

Vishay besitzt und betreibt seit 2001 eine Produktionsstätte in Tianjin für das Back-End-Packaging eines Teils der Dioden-Produktlinien. Die Druckwelle der Explosion beschädigte die Anlage leicht. Dazu gehörten zerbrochene Fensterscheiben und einige kleinere Schäden an Außenmauern. Der Zwischenfall führte auch zu leichten Verletzungen bei einigen Beschäftigten, aber keiner wurde ernsthaft verletzt.

Chinesische Behörden haben darauf hingewiesen, dass die Luftqualität in der Umgebung wieder akzeptabel sei, und das Unternehmen rechnet damit, die Anlage innerhalb den kommenden Wochen die Produktion wieder voll aufzunehmen. Obwohl es begrenzte Wasserschäden am Inventar gab, wurden Lieferungen ab Lager bereits wiederaufgenommen.

Derzeit bewertet Vishay noch die Schäden zusammen mit den Versicherungspartnern. Außerdem ist es noch nicht möglich, die Auswirkungen dieses vorübergehenden Produktionsstopps auf die Erträge im Dioden-Segment für das dritte Quartal 2015 zu quantifizieren.