Cluster-Allianz »Silicon Europe Alliance« – der Galaxienhaufen der Halbleiterei

Nur noch 8 der 100 größten Hochtechnologieunternehmen stammen aus Europa. Diesem Trend stellt sich die 2012 gegründete Clusterallianz Silicon Europe entgegen. Nun wurden sechs weitere europäische MNE-Cluster aufgenommen. Damit ist Silicon Europe das größte Technologiecluster der Welt.

Die europäische Mikro- und Nanoelektronik (MNE) ist bereits in einer Clusterallianz organisiert: Bisher vereinte Silicon Europe sechs führende europäische Mikro- und Nanoelektronikcluster mit Silicon Saxony (Dresden/Deutschland), DSP Valley (Leuven/Belgien), High Tech NL (Eindhoven/Niederlande), Minalogic (Grenoble/Frankreich), BCS NL (Nijmegen/Niederlande) und me2c (Kärnten/Österreich). Diese Gemeinschaft wird nun zur »Silicon Europe Alliance« ausgebaut.

Seit Oktober gehören sechs weitere europäische MNE-Cluster zur Silicon-Europe-Allianz. Die neuen Mitglieder – Distretto Green & High Tech (Italien), MIDAS (Irland), GAIA (Spanien), NMI (Großbritannien), mi-Cluster (Griechenland) und das französische SCS-Cluster – erweitern das Cluster sowohl geografisch als auch technologisch und bereichern damit die Mikroelektronik-Wertschöpfungskette, die Silicon Europe bereits abbildet.

Die Partner bündeln ihre Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskompetenzen und stärken damit Europas führende Rolle im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Die Silicon Europe Alliance vereint jetzt fast 2000 Clusterpartner aus Industrie und Forschung, darunter innovative KMUs, richtungsweisende Forschungsinstitute sowie Weltmarktmarktführer wie Philips, NXP Semiconductors, Globalfoundries, Intel, Infineon, STMicroelectronics, Schneider Electric und Thales. Damit ist Silicon Europe das größte Technologiecluster der Welt.

Strategiepapier für die europäische Mikroelektronik

Die Clusterpartner haben nun ein Strategiepapier (»Joining Forces for European Leadership for Innovative Electronics – A 5 Step Joint Action Plan«) für die Zeit bis 2018 vorgelegt, das sie gemeinsam in den letzten drei Jahren erarbeitet haben. Darin identifizieren sie basierend auf ihren Erkenntnissen fünf Handlungsfelder, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mikroelektronik zu stärken: Beginnend mit dem Ausbau des Wissenstransfers (Knowledge and Technology Transfer), über die Nutzung des Potentials der regional verschiedenen Forschungs-, Innovations- und Technologieaktivitäten durch intelligente Vernetzung (Smart Specialisation), Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung für kleine und mittelständische Unternehmen (SME Funding), Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit (International Business Development) und ebenso die Hervorhebung der steigenden Bedeutung der Mikro- und Nanoelektronik für unsere Gesellschaft (Promotion of Micro- and Nanoelectronics).

Europa stellt sich dem globalen Wettbewerb

Willy van Puymbroeck, Abteilungsleiter beim DG Connect der Europäischen Kommission, glaubt fest an den Standort Europa: »Europa hat den Willen und die Kraft, sich als weltweiter Technologieakteur zu behaupten. Indem wir Cluster zusammenbringen und deren enge Kooperation in der europäischen Mikro- und Nanoelektronik fördern, werden wir in der digitalen Wirtschaft und der digitalen Gesellschaft erfolgreich sein.«

Die Europäische Kommission will für die Weiterentwicklung der Branche insgesamt Investitionen im Umfang von 100 Milliarden Euro mobilisieren. Die europäischen Halbleiterhersteller sollen damit in die Lage versetzt werden, Marktanteil und Kapazitäten in neuen Märkten, in denen Europa eine starke Position hat, erheblich auszuweiten. Es ist das Ziel der Europäischen Kommission, die Verfügbarkeit innovativer Technologien im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik für die europäischen Schlüsselbranchen zu verbessern, und die Lieferketten auszubauen. Dabei sollen vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen mit eingebunden werden.

X
X
X
X
X
X
X
 

Die europäische Mikro- und Nanoelektronik (MNE) ist bereits in einer Clusterallianz organisiert: Bisher vereinte Silicon Europe sechs führende europäische Mikro- und Nanoelektronikcluster mit Silicon Saxony (Dresden/Deutschland), DSP Valley (Leuven/Belgien), High Tech NL (Eindhoven/Niederlande), Minalogic (Grenoble/Frankreich), BCS NL (Nijmegen/Niederlande) und me2c (Kärnten/Österreich). Diese Gemeinschaft wird nun zur »Silicon Europe Alliance« ausgebaut.

Seit Oktober gehören sechs weitere europäische MNE-Cluster zur Silicon-Europe-Allianz. Die neuen Mitglieder – Distretto Green & High Tech (Italien), MIDAS (Irland), GAIA (Spanien), NMI (Großbritannien), mi-Cluster (Griechenland) und das französische SCS Cluster – erweitern das Cluster sowohl geografisch als auch technologisch und bereichern damit die Mikroelektronik-Wertschöpfungskette, die Silicon Europe bereits abbildet.

Die Partner bündeln ihre Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskompetenzen und stärken damit Europas führende Rolle im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Die Silicon Europe Alliance vereint jetzt fast 2000 Clusterpartner aus Industrie und Forschung, darunter innovative KMUs, richtungsweisende Forschungsinstitute sowie Weltmarktmarktführer wie Philips, NXP Semiconductors, Globalfoundries, Intel, Infineon, STMicroelectronics, Schneider Electric und Thales. Damit ist Silicon Europe das größte Technologiecluster der Welt.

Strategiepapier für die europäische Mikroelektronik

Die Clusterpartner haben nun ein Strategiepapier (»Joining Forces for European Leadership for Innovative Electronics – A 5 Step Joint Action Plan«) für die Zeit bis 2018 vorgelegt, das sie gemeinsam in den letzten drei Jahren erarbeitet haben. Darin identifizieren sie basierend auf ihren Erkenntnissen fünf Handlungsfelder, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mikroelektronik zu stärken: Beginnend mit dem Ausbau des Wissenstransfers (Knowledge and Technology Transfer), über die Nutzung des Potentials der regional verschiedenen Forschungs-, Innovations- und Technologieaktivitäten durch intelligente Vernetzung (Smart Specialisation), Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung für kleine und mittelständische Unternehmen (SME Funding), Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit (International Business Development) und ebenso die Hervorhebung der steigenden Bedeutung der Mikro- und Nanoelektronik für unsere Gesellschaft (Promotion of Micro- and Nanoelectronics).

Europa stellt sich dem globalen Wettbewerb

Willy van Puymbroeck, Abteilungsleiter beim DG Connect der Europäischen Kommission, glaubt fest an den Standort Europa: »Europa hat den Willen und die Kraft, sich als weltweiter Technologieakteur zu behaupten. Indem wir Cluster zusammenbringen und deren enge Kooperation in der europäischen Mikro- und Nanoelektronik fördern, werden wir in der digitalen Wirtschaft und der digitalen Gesellschaft erfolgreich sein.«

Die Europäische Kommission will für die Weiterentwicklung der Branche insgesamt Investitionen im Umfang von 100 Milliarden Euro mobilisieren. Die europäischen Halbleiterhersteller sollen damit in die Lage versetzt werden, Marktanteil und Kapazitäten in neuen Märkten, in denen Europa eine starke Position hat, erheblich auszuweiten. Es ist das Ziel der Europäischen Kommission, die Verfügbarkeit innovativer Technologien im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik für die europäischen Schlüsselbranchen zu verbessern, und die Lieferketten auszubauen. Dabei sollen vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen mit eingebunden werden.

Die europäische Mikro- und Nanoelektronik (MNE) ist bereits in einer Clusterallianz organisiert: Bisher vereinte Silicon Europe sechs führende europäische Mikro- und Nanoelektronikcluster mit Silicon Saxony (Dresden/Deutschland), DSP Valley (Leuven/Belgien), High Tech NL (Eindhoven/Niederlande), Minalogic (Grenoble/Frankreich), BCS NL (Nijmegen/Niederlande) und me2c (Kärnten/Österreich). Diese Gemeinschaft wird nun zur »Silicon Europe Alliance« ausgebaut.

Seit Oktober gehören sechs weitere europäische MNE-Cluster zur Silicon-Europe-Allianz. Die neuen Mitglieder – Distretto Green & High Tech (Italien), MIDAS (Irland), GAIA (Spanien), NMI (Großbritannien), mi-Cluster (Griechenland) und das französische SCS Cluster – erweitern das Cluster sowohl geografisch als auch technologisch und bereichern damit die Mikroelektronik-Wertschöpfungskette, die Silicon Europe bereits abbildet.

Die Partner bündeln ihre Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskompetenzen und stärken damit Europas führende Rolle im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Die Silicon Europe Alliance vereint jetzt fast 2000 Clusterpartner aus Industrie und Forschung, darunter innovative KMUs, richtungsweisende Forschungsinstitute sowie Weltmarktmarktführer wie Philips, NXP Semiconductors, Globalfoundries, Intel, Infineon, STMicroelectronics, Schneider Electric und Thales. Damit ist Silicon Europe das größte Technologiecluster der Welt.

Strategiepapier für die europäische Mikroelektronik

Die Clusterpartner haben nun ein Strategiepapier (»Joining Forces for European Leadership for Innovative Electronics – A 5 Step Joint Action Plan«) für die Zeit bis 2018 vorgelegt, das sie gemeinsam in den letzten drei Jahren erarbeitet haben. Darin identifizieren sie basierend auf ihren Erkenntnissen fünf Handlungsfelder, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mikroelektronik zu stärken: Beginnend mit dem Ausbau des Wissenstransfers (Knowledge and Technology Transfer), über die Nutzung des Potentials der regional verschiedenen Forschungs-, Innovations- und Technologieaktivitäten durch intelligente Vernetzung (Smart Specialisation), Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung für kleine und mittelständische Unternehmen (SME Funding), Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit (International Business Development) und ebenso die Hervorhebung der steigenden Bedeutung der Mikro- und Nanoelektronik für unsere Gesellschaft (Promotion of Micro- and Nanoelectronics).

Europa stellt sich dem globalen Wettbewerb

Willy van Puymbroeck, Abteilungsleiter beim DG Connect der Europäischen Kommission, glaubt fest an den Standort Europa: »Europa hat den Willen und die Kraft, sich als weltweiter Technologieakteur zu behaupten. Indem wir Cluster zusammenbringen und deren enge Kooperation in der europäischen Mikro- und Nanoelektronik fördern, werden wir in der digitalen Wirtschaft und der digitalen Gesellschaft erfolgreich sein.«

Die Europäische Kommission will für die Weiterentwicklung der Branche insgesamt Investitionen im Umfang von 100 Milliarden Euro mobilisieren. Die europäischen Halbleiterhersteller sollen damit in die Lage versetzt werden, Marktanteil und Kapazitäten in neuen Märkten, in denen Europa eine starke Position hat, erheblich auszuweiten. Es ist das Ziel der Europäischen Kommission, die Verfügbarkeit innovativer Technologien im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik für die europäischen Schlüsselbranchen zu verbessern, und die Lieferketten auszubauen. Dabei sollen vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen mit eingebunden werden.