Geprüfte Softwarekomponenten Herausforderung für das »moderne Gesicht«

Unternehmen erkennen nach und nach, dass sie immer weniger in der Lage sind, neue Basistechnologien und Softwarekomponenten zu entwickeln, sie greifen deshalb vermehrt auf externe Ressourcen und Standard-Softwarekomponenten zurück.

Den im Vorspann skizzierten Trend hat der Halbleiterhersteller Renesas erkannt und revolutioniert seit einiger Zeit mit seiner Synergy-Plattform die MCU-Entwicklung. Es handelt sich hierbei um eine integrierte Hard- und Softwarelösung, die es ermöglicht, treffsicher auf Kundenwünsche einzugehen und Entwicklungszeit und somit auch die Kosten deutlich zu reduzieren. Die Integration verschiedener Softwareteile unterschiedlicher Hersteller und die damit einhergehenden Schwierigkeiten entfallen vollständig. Renesas bietet zertifizierte RTOS, Stacks und Bibliotheken und garantiert die Kompatibilität zwischen Soft- und Hardware sowie den Support aus einer Hand. Hardwaregrundlage der Synergy-Plattform sind 32-bit-Cortex-M+-MCUs mit der bewährten Renesas-Peripherie.

Skalierbare ARM-Cortex-MCU-Familie

Um eine möglichst große Anzahl von Anwendungsbereiche wie »Ultra Low Power«, Connectivity bis hin zu »High Performance mit Ethernet und LCD« abzudecken, hat Renesas entschieden, die MCUs in vier Leistungsklassen zu unterteilen. Der S1 ist mit einem Cortex M0+ die kleinste MCU und bestens für Ultra-Low-Power-Anwendungen geeignet. Der S3 ist mit seinem Cortex M4 und dem sehr guten Power­management der ideale Datenlogger im Batteriebetrieb. Die Allrounder der Familie sind der S5 und der S7 mit Ethernet und integriertem Grafikcontroller. Alle Prozessoren unterscheiden sich hauptsächlich im Systemtakt, im internen Speicher und im Package, wobei die intern verwendete Peripherie weitestgehend gleich bleibt. Das ermöglicht Entwicklern, während der Planung eines Projekts einfach zwischen den vier verschiedenen MCU-Leistungsklassen zu wechseln (Bild 1). Sollten also bei einem Projekt unerwartet zusätzliche Funktionen oder mehr Speicher benötigt werden, kann durch das SSP und die untereinander kompatible Hardware schnell zu einer leistungsstärkeren MCU gewechselt werden. Auch sicherheitskritische Systeme sind mit Synergy bequem umzusetzen. Alle MCUs verfügen über eine Unique-ID (128 bit), Zufallszahlengenerator und AES-(Advanced Encryption Standard)-Verschlüsselung bis zu 256 bit, wobei bei steigender MCU-Leistungsklasse dem Anwender zusätzliche Security- und Verschlüsselungsfunktionen zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können sicherheitskritische Anwendungen vor Fremdzugriff geschützt werden.