Bieterstreit um Fairchild Gegenangebot ist Verwaltungsrat zu niedrig

Am 7.12.2015 ist bei Fairchild ein unverlangtes Angebot eines nicht näher genannten Konsortiums zur Übernahme des Unternehmens eingegangen. Erst am 18.11. hatte Fairchild einer Fusion mit ON Semi zugestimmt. Nun hat der Verwaltungsrat von Fairchild das Gegenangebot als zu niedrig zurückgewiesen.

Fairchild Semiconductor hat heute bekanntgegeben, dass dessen Verwaltungsrat den unverlangten Vorschlag, der am 7. Dezember 2015 eingegangen ist und 21,70 US-Dollar pro Aktie in bar bietet, nicht annehmbar für ein »Premiumangebot« halte, wie es Fairchilds Fusionsplan mit ON Semiconductor festlegt. ON Semi hatte 20 US-Dollar in bar geboten. Damit hat die Fusionsvereinbarung mit ON Semi Bestand. Bleibt die Frage, ob dieses Gegenangebot nun noch einmal nachgebessert würde.

Wer hinter dem Gegenangebot steht wurde nicht bekanntgegeben. Gut informierte Kreise wie die Nachrichtenagentur Reuters und die NY Times vermuten ein chinesisches Konsortium rund um den Staatskonzern Tsinghua Unigroup, dessen Ziel es ist, der drittgrößte Chiphersteller der Welt zu werden.