embedded world Conference 2016 Software- und Systementwicklung im Fokus

Die embedded world Conference 2016 hat den Anspruch, sämtliche Facetten der Embedded-System-Entwicklung abzudecken. Dass Software hier eine wesentliche Rolle spielt, ist am sehr breiten Vortragsangebot zu diesem Thema abzulesen.

Aus der enormen Vielfalt der Aspekte rund um die Embedded-System-Entwicklung und das Internet der Dinge (IoT) hat das Steering Board der embedded world Conference 2016 die wichtigsten, jeden Entwickler betreffenden Themen herausgegriffen und in den Mittelpunkt der Konferenz gestellt. Dabei bilden Standards, Methoden und Werkzeuge für die effiziente Entwicklung zuverlässiger und sicherer eingebetteter Systeme einen wichtigen Themenschwerpunkt im Konferenzprogramm. Zahlreiche Sessions decken die wesentlichen Phasen der Entwicklung vom Requirements-Engineering bis zum Test ab, und dies sowohl mit Fokus auf Software-Aspekte als auch auf die Gesamtsystem-Entwicklung und -absicherung.

Dienstag, 23. Februar 2016
09:30-12:30, Session 04: „Systems Engineering I – Requirements Engineering, Standards & Tools”
14:30-17:30, Session 05: „Systems Engineering II – Architecture & Real-Time Aspects”

Mit stetig wachsender Komplexität der Embedded Systeme werden Werkzeuge und Methoden immer wichtiger, die den Entwicklungs- und Lebenszyklus wirkungsvoll unterstützen. Diese in ihrer praktischen Anwendung kennenzulernen und den daraus resultierenden Nutzen für die eigene Arbeit abschätzen zu können, ist Anliegen der beiden „Systems Engineering“-Sessions. Nach einem einführenden Beitrag zu Beginn der Session 04 am ersten Konferenztag, der den notwendigen Wechsel hin zu einer Multi-Tool-Umgebung beschreibt, folgen Vorträge, die unter anderem Traceability jetzt und in Zukunft erläutern. Die Nutzung von Open-Source-Werkzeugen und deren Nutzen für kleinere Unternehmen wird ebenfalls thematisiert. Am Nachmittag des ersten Tages stehen Echtzeit- und Architekturfragen im Fokus der Session zum „Systems Engineering“. Sicher wird Rolf Segger von Segger Mikrocontroller sehr interessante Details zur Echtzeitanalyse von Embedded Systemen präsentieren.

Mittwoch, 24. Februar 2016
09:30-12:30, Session 16: „Software Engineering I – Software Quality”
13:30-17:30, Session 17: „Software Engineering II – Analysis, Testing & Design”

An Tag zwei tauchen dann zwei Sessions tief in das Software Engineering ein. Vormittags dreht sich alles um Softwarequalität, das Vermeiden von Software-Ausfällen und Standards, mit der die Qualität von Software sichergestellt werden soll. Am Nachmittag stehen Analyse, Test und das Design von Software im Vordergrund. Statische Analyse und automatisierte Tests sind hier ebenso Thema wie Techniken zur Echtzeitmessung der Software-Performance, aber auch Laufzeitfehler, die Versionierung und schließlich das Ressourcenmanagement für Softwarearchitekturen im Automobil.