Embedded-Open-Source Mit Yocto zu Linux

Die große Freiheit, die Open-Source-Systeme bieten, kann in bestimmten Bereichen auch zum Nachteil werden – im Embedded-Bereich zeugen davon etwa diverse untereinander inkompatible Linux-Varianten. Das zu ändern, ist das Projekt »Yocto« angetreten.

Beim »Yocto«-Framework handelt es sich um eine Art Baukastensystem für ARM-, MIPS-, PowerPC- und x86-Architekturen, das viele Vorlagen für die Unterstützung spezifischer Hardware mitbringt. Seit einiger Zeit ist Netmodule »Participant« des Open-Source-Projekts und hat nun eine Embedded-Linux-Plattform mit Yocto-Framework herausgebracht.

Sie kann auf verschiedenen Hardwarearchitekturen eingesetzt werden, basiert immer auf einem neueren Linux-Kernel und ist komplett als Quellcode erhältlich. Da auch die Werkzeugkette projektspezifisch aus den jeweiligen Sourcen entsteht, fällt die Bindung an einen Hersteller weg. Typische Anwendungsbereiche sind Kommunikation, Industrie und Medizintechnik.

Die Partnerschaft mit Yocto eröffnet Netmodule Support sowohl durch die Linux Foundation als auch durch Tool- und Chipanbieter, beispielsweise Freescale, Texas Instruments, Xilinx, Intel (Wind River) oder MontaVista, mit denen das Unternehmen bereits Partnerschaften pflegt. Neben »Eclipse«-Plug-ins bietet NetModule maßgeschneiderte Distributionen mit Toolchain, Uboot, Kernel und rootFS für das Target.