embedded world Conference 2016 Intensive Classes zu Embedded Linux und Open Source

Embedded Linux ist das bekannteste Open-Source-Angebot im Bereich der Embedded Systeme und zugleich die am stärksten wachsende Embedded-Plattform, doch es gibt bereits ein ganzes Ökosystem frei verfügbarer Embedded Software. In intensiven Classes können sich die Teilnehmer der embedded world Conference zu den Details informieren.

Für Entwickler und Entscheider ist es wesentlich zu erkennen, ob sich ein Open-Source-Ansatz für ihr Projekt eignet oder nicht. Wie im übrigen Vortragsprogramm will die embedded world Conference auch hier dem Ozean an Informationen, Standards und Ideen eine Struktur geben. Klar und überschaubar haben Entwicklungsingenieure hier die Gelegenheit, Herausforderungen und Chancen zu erkennen sowie diese auf ihre Relevanz im eigenen Arbeitsumfeld bewerten zu können – und das sehr effizient, sehr kompetent und in kurzer Zeit.

Dienstag, 23. Februar 2016
09:30-17:30, Class 01: „Introduction to Linux-RTOS (PREEEMPT_RT)“

Gleich am ersten Konferenztag erläutern zwei absolute Insider die Details rund um die Echtzeiterweiterungen des Linuxkernels. Tom Gleixner betreut verschiedene Kernelgebiete wie die Timer- und Interrupt Subsysteme und ist der Architekt des Echtzeit-Preeemption-Patches „Preempt-RT“, der dem Linux-Kernel zu Echtzeitfähigkeit verhelfen soll. Unterstützt wird er von Jan Altenberg, wie Gleixner bei Linutronix engagiert, der über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Wartung von Embedded-Linux-Systemen verfügt.

Mittwoch, 24. Februar 2016 10:30-17:30, Class 04: „The Mc Guire Class – GNU/Linux for Safety-Critical Systems”

Donnerstag, 25. Februar 2016 09:30-16:30, Class 13: „Introduction to Embedded Linux – A Short Crash Course” 09:30-16:30, Class 14: „Embedded Android Workshop”

Und wer einen schnellen und effektiven Einstieg in das Thema Embedded Linux sucht, der ist in Robert Bergers “Crashkurs” am dritten Konferenztag genau richtig. In wenigen Stunden gelingt es dem Linux-Experten, den Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen für ihr erstes eigenes Embedded-Linux-Projekt zu vermitteln. Allerdings ist diese Class bereits voll ausgebucht.

Einige Plätze frei hat hingegen noch die Class zu Embedded Android am selben Tag. Karim Yaghmour von Opersys stellt das aus der Smartphone- und Tabletwelt bekannte Betriebssystem vor, das sich prinzipiell als Basis für jedes Touch-Screen-System eignet, ob mobil oder stationär. Er stellt Android von Grund auf Schicht für Schicht vor und versetzt Entwickler in die Lage, die Komponenten, die Android ausmachen in den Griff zu bekommen und sie an die Anforderungen eines Embedded Systems anzupassen.