Die "Mc Guire Classes" FLOSS verstehen, einsetzen und managen

Die embedded world Conference bietet parallel zur Fachmesse embedded world Fachvorträge und ein umfassendes Angebot praxisnaher Workshops.
Die embedded world Conference bietet parallel zur Fachmesse embedded world Fachvorträge und ein umfassendes Angebot praxisnaher Workshops.

Das Steering Board der embedded world Conference freut sich sehr, dass Professor Nicholas Mc Guire erneut wichtige und hoch aktuelle Themen aus der „Safety critical Linux working group" mit auf die Konferenz bringt. An allen drei Konferenztagen kann man diesen Experten in ganztägigen Intensiv-Workshops erleben.

Class 04 „Introduction to Safety Basics“, 26. Februar 09:30 Uhr

Den Anfang macht die Class „Introduction to Safety Basics". Hier geht es nicht darum, in einem Tag aus den Teilnehmern Experten für Fragen der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme zu machen. Vielmehr schärft Prof. Mc Guire mit einem systemischen Ansatz das Bewusstsein für die zahlreichen Faktoren sicherheitsgerichteter Systeme. Gleich zu Beginn der Class klärt er kurz wichtige Begriffe für das Verständnis der nachfolgenden Ausführungen. Spannende und immer wieder gestellte Fragen wie „welcher Risikolevel ist für meine Applikation tolerierbar?" oder „wie kann ich Sicherheitsanforderungen handhaben, die sich verändern?" werden beantwortet. Auch hilft ein Besuch dieser Class all denen, die beim ersten Lesen der IEC61508, Ed 2 den Überblick verloren haben. Viele weitere Aspekte sind Inhalt des Workshops bis hin zu einem einfachen und vollständigen Beispiel eines sicheren Systems aus dem Automotivbereich. 

Class 11 „Hands-on Linux RTOS", 27. Februar 09:00 Uhr

Mit der Class „Hands-on Linux RTOS" am zweiten Konferenztag steigt Professor Mc Guire tief in die Echtzeitfähigkeit von Embedded Linux ein. Seine intensiven Hands-on-Workshops sind stets sehr gut besucht, daher ist eine frühzeitige Registrierung wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlenswert. Der erste Teil des Workshops bietet einen Überblick zu preemptiven Echtzeitsystemen vom Konzept bis zur Kernel-Konfiguration. Es schließt sich die Überprüfung der Echtzeitfähigkeit mit verfügbaren „FLOSS“-Tools an. Im zweiten Teil gibt es Hands-on-Unterweisungen zur Echtzeitprogrammierung auf der Basis von POSIX-Threads. Ein Blick in das Konferenzprogramm zeigt detailliert die einzelnen praktischen Bestandteile der Class sowie die empfohlenen Vorkenntnisse für eine erfolgreiche Teilnahme. Das Steering Board der embedded world Conference meint zu diesem Workshop: Sehr empfehlenswert.

Class 15 „Open Source Management Issues", 28. Februar 09:00 Uhr

Die dritte Class in der „Mc Guire-Reihe" befasst sich mit dem Management von „FLOSS"-Projekten (Free/libre/open-source software). Technologische Aspekte bleiben an diesem Tag eher im Hintergrund. FLOSS bietet enormes Potenzial, ist aber von sich aus noch keine Lösung. Die Teilnehmer dieser Class bekommen alle nötigen Informationen, um selbst einschätzen zu können, welche Risiken und Gefahren die Verwendung von FLOSS birgt und welche gravierenden Vorteile, aber auch welche Einschränkungen mit einem industriellen Einsatz verbunden sind. In einer Welt, die sich zunehmend einem Paradigmenwechsel von „Entwickeln und Implementieren" zu „Software Auswählen" gegenüber sieht, sind Kenntnisse, wie sie diese Class vermittelt, von immenser Bedeutung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.embedded-world.eu