Kongress und Ausstellung Entwicklerforum Embedded-System-Entwicklung

Das DESIGN&ELEKTRONIK-Entwicklerforum Embedded-System-Entwicklung hält jede Menge Antworten auf die wichtigsten Fragen der Entwicklungsingenieure bereit. Die Veranstaltung bietet an zwei Tagen umfangreiche Wissensvermittlung und intensive Gespräche zwischen Referenten, einer großen Zahl an Ausstellern und den Teilnehmern.

Der erste Tag ist der Embedded-Hardware-Entwicklung gewidmet. Sieben Sessions und ein Hands-on-Workshop finden an diesem Tag statt.

Bereits zu Beginn des Forums geht es klar zur Sache. Die Keynote und die beiden folgenden  Vorträge befassen sich mit den kommenden Herausforderungen unserer Branche, dem Schutz der eigenen Leistung vor Produktpiraterie und der Absicherung des Lebenszyklus eingebetteter Systeme. Ohne bereits zu viel verraten zu wollen, aber die Keynote von Dr. Zein, EPLAN, hat es in sich. Mit seinem Vortrag »Chinese Engineering, die neue Macht der Mitte« wird er allen Teilnehmern vor Augen führen, wie sich der weltweite Wettbewerb, nicht allein im Bereich der Embedded-Systementwicklung, verändern wird. Freuen Sie sich schon jetzt auf atemberaubende Fakten und belastbare Aussagen aus dieser Präsentation. Und auf Antworten zur Frage: Was können und was müssen wir tun, um in diesem Wettbewerb zu bestehen?

Die eigene Entwicklungsleistung schützen

Mit dem Schutz der eigenen Entwicklungsleistung vor Produktpiraterie setzt sich nach der Keynote der erste Vortrag an diesem Vormittag auseinander. Jedoch belässt es der Referent nicht bei einer Bestandsaufnahme der Probleme, sonder er zeigt in seinem Vortrag technische Schutzmöglichkeiten auf und spricht über deren Leistungsfähigkeit, aber auch über deren Grenzen. Genau in die gleiche Richtung zielt auch der zweite Vortrag der Session 1, die aufgrund ihrer Aktualität für alle Teilnehmer empfohlen wird. Über den Lebenszyklus eingebetteter Systeme sind immer wieder Aktualisierungen von Softwarekomponenten notwendig. Dieser Prozess findet jedoch statt, wenn das System bereits beim Kunden ist. Der bisher im Speicher sicher verwarte Code wird nun durch einen neuen ersetzt, der über ein weltweit vernetztes Kommunikationssystem seriell, Bit für Bit von ihnen zum Kunden transferiert wird. Wie schützen Sie ihr Know-how auf diesem Wege? Wie vertrauenswürdig ist Ihr Kunde? Wie gefährdet sind Embedded Systeme und wie kann man diese schützen? Mit dieser Thematik präsentiert des D&E-Entwicklerforum eine wichtige, brisante und gleichsam hoch aktuelle Fragestellung. Seien Sie gespannt auf die Lösungsvorschläge der Experten.

Alternative FPGA

Die Aufgaben, die mit Embedded Systeme zu bewältigen sind, werden immer komplexer. Jetzt ist die Zeit, nach alternativen Ausschau zu halten, - FPGAs. Die Session 2 gibt Antworten und Hilfestellung, auch für Ein- und Umsteiger. Werner Feith gibt Antworten auf die Frage: Wie aufwendig ist der Einstieg in die Systementwicklung mit FPGAs? Nach 60 Minuten werden Sie es wissen. Zahlreiche Anbieter von FPGA-Bausteinen bieten sehr kostengünstige Evaluation-Boards an, die Software findet man meist kostenfrei im Internet, es liegt an ihnen, diese interessante Technik zu erschließen. Übrigens ist die Thematik FPGA-Programmierung nicht ausschließlich für Hardwareentwickler interessant, ganz im Gegenteil fnden hier auch Softwareentwickler ein neues, zukunftsträchtiges Betätigungsfeld.

Die beiden folgenden Vorträge vertiefen diese Thematik anhand von Xilinx-Bausteinen und präsentieren ein Fallbeispiel. Wer nach dem Einführungsvortrag auch gleich selbst mit FPGAs arbeiten möchte, hat dazu im Hands-on-Workshop Gelegenheit. Innerhalb von vier Stunden erfahren die Teilnehmer, wie ein Mikrocontroller in einen FPGA implementiert wird und dieser dann in C programmiert werden kann. Lassen sie sich an die Hand nehmen und zum Erfolg führen, bei ihren ersten Schritten Richtung FPGA-Programmierung.

Atom und ARM im Mittelpunkt

In der Session 3 dreht sich alles um die Systementwicklung mit Intels Atom-Prozessoren. Aus erster Hand erfahren die Teilnehmer, wann sich ein Umstieg auf Atom-Prozessoren lohnt, wie sich ein Umstieg schnell und effizient bewerkstelligen lässt und welche Unterstützung bei der Entwicklung verfügbar ist. Ausführlich werden Entwicklungstools vorgestellt, die die Performance der Prozessoren auch wirklich für die Applikation nutzbar machen. Abgeschlossen wird die Session mit einer Diskussion zum Formfaktor Qseven, der mit der Einführung der ATOM Prozessoren einherging.

Wenn es um moderne Embedded Systementwicklung geht, darf ARM nicht fehlen. Mit dem ARM Cortex-R4 wird durch den erfahrenen Jens Stapelfeldt vom Schulungsunternehmen Doulos ausführlich ein weiteres Mitglied der Cortex-Familie vorgestellt. Extrem klein, leistungsstark  und extrem stromsparend sind die Hauptmerkmale des R4. Dieser Thematik widmet auch Klaus Koschinsky von ARM seinen Vortrag – Energieeffizienz wird uns nicht nur zu diesem Entwicklerforum beschäftigen.

Von Entwickler für Entwickler

Von anderen Entwicklern lernen könnte die Überschrift zur Session 5 lauten. Anhand von Applikationen aus dem Motor-Control- und dem Messtechnikbereich werden der Entwurf und die Realisierung von Embedded Systemen mit modernen Bauelementen erklärt. Die sich anschließende Session 6 präsentiert Tools und Module, die dem Entwickler helfen, die eigene Entwicklung voran zu bringen und abzuschließen. Auch in dieser Session gilt: Lösungen werden vorgestellt, Know-how von Entwicklern für Entwickler.