Studie zum Internet der Dinge Entwickler sehen IoT-Apps positiv

45 Prozent aller Studienteilnehmer entwickelnderzeit IoT-Apps
45 Prozent aller Studienteilnehmer entwickeln derzeit IoT-Apps

Viele Entwickler schätzen laut einer Studie den Wertschöpfungsbeitrag von IoT-Apps positiv ein. Smart Homes, Wearables, die Automobilbranche und der Bereich Sport/Fitness gelten als führende Gebiete. Die größte Herausforderung sehen die Entwickler im Schutz der Privatsphäre.

Satte 65 Prozent der Entwickler weltweit – in Deutschland sogar 83 Prozent – schätzen, dass ihre Internet-of-Things-Apps (IoT) im produktiven Einsatz echte Umsätze generieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Harbor Research, die von Progress Software in Auftrag gegeben wurde. Im Rahmen der im Januar und Februar 2015 durchgeführten Untersuchung wurden insgesamt 675 Anwendungsentwickler in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweden, den Niederlanden und Indien befragt. Dabei gaben 45 Prozent aller Studienteilnehmer an, derzeit IoT-Apps zu entwickeln (siehe Bild oben). Aufgeschlüsselt nach Ländern kamen die meisten IoT-App-Entwickler aus den USA (58 Prozent), gefolgt von den Niederlanden (50 Prozent) und Deutschland (43 Prozent).

Als derzeit wichtigste Gebiete bei der Entwicklung von IoT-Apps sehen die Befragten weltweit Smart Homes (19 Prozent), Wearables (13 Prozent), die Automobilbranche (11 Prozent) und den Bereich Sport/Fitness (11 Prozent). Auf diesen Gebieten erzielen die Apps nach Einschätzung der Studienteilnehmer auch die höchsten Umsätze. Die deutschen Studienteilnehmer nennen dagegen den Einzelhandel als bedeutendstes Gebiet bei der Entwicklung von IoT-Apps (16 Prozent); die höchsten Umsätze werden ihrer Meinung nach in den Bereichen Wearables und Logistik erzielt (jeweils 13 Prozent).

In den nächsten drei bis fünf Jahren erwarten die Entwickler allerdings eine Verschiebung. Weltweit gehen sie davon aus, dass das Gesundheitswesen (14 Prozent), Smart City (13 Prozent) und Automotive (12 Prozent) die führenden Gebiete werden. Die deutschen Entwickler schätzen, dass in diesem Zeitraum Smart City (15 Prozent) zum wichtigsten Gebiet für die Entwicklung von IoT-Apps wird und erwarten die größten Umsätze im Gesundheitswesen (17 Prozent).