Frequenzgeber Quarz mit Rundumbetreuung

Den richtigen Taktgeber für eine Schaltung auszuwählen ist heute komplizierter denn je: Die bewährten quarzbasierten Bausteine bekommen durch Halbleiteroszillatoren zunehmend ernstzunehmende Konkurrenz. Darüber hinaus benötigen immer mehr Produkte möglichst exakte Schwingungen.

Da es sich bei üblichen Oszillatorbausteinen heute um Standardprodukte handelt, ist es durchaus möglich, diese von unterschiedlichen Herstellern in durchaus vergleichbarer Qualität bekommen. Für den Entwickler ist es jedoch entscheidend, dass ein frequenzgebendes Bauelement auch in der ganz besonderen Umgebung seiner Schaltung sicher funktioniert. Immerhin sind der Ausfall einer Schaltung und eine damit verbundene Rückrufaktion das Schlimmste, was einem Hersteller passieren kann.

Eine Versicherung dagegen besteht darin, die Auslegung des Frequenzgebers in der Schaltung schon von Beginn der Entwicklung an so optimal wie möglich zu gestalten. Die Palette an frequenzgebenden Bauelementen reicht etwa bei Jauch vom Taktgeber für Standard-Einsatzbedingungen bis hin zum hochstabilen, schockfesten Oszillator, der auch unter extremen Bedingungen zuverlässig arbeiten muss und die hohen Anforderungen von High-Tech-Anwendungen erfüllen soll. Dabei kann der Hersteller, wie er selber betont, auf tiefes Know-how zurückgreifen, was es erleichtert, mit der raschen Entwicklung von Applikationen und Märkten Schritt zu halten.

Weil aber diese Bausteine immer öfter mehr als bloße Frequenzgeber sind, hält das Unternehmen eine Reihe spezieller Leistungen bereit: Diese reicht von der Beratung im Vorfeld einer Bestückungsentscheidung über den technischen Support bei der Auswahl oder bei Problemfällen bis hin zur Logistik und Verfügbarkeit. In diesem Zusammenhang übernimmt Jauch nach den USA, Frankreich und England ganz aktuell auch den Direktvertrieb von Quarzen und Oszillatoren in der Schweiz (Bild 1).

Diese Entscheidung bringt Anwender aus der Schweiz in direkten Dialog mit dem Entwicklerdienstleister, was der Bedeutung des Schweizer Marktes Rechnung trägt. Bereits in der Entwicklungsphase einer Schaltung unterstützt das Unternehmen die Entwickler mit technischen Informationen. Herzstück dieser technischen Unterstützung ist das Entwicklungszentrum mit Testlabor, in dem unterschiedliche Prüfprozesse zum Einsatz kommen, um die richtigen Parameter für den Taktgeber zu wählen, das Zusammenspiel in der Schaltung zu untersuchen oder auch um speziellen Problemstellungen auf den Grund zu gehen. Dafür werden unter anderem Schaltungsanalysen durchgeführt, die Anschwingsicherheit gemessen und die Leistungsverhältnisse im Oszillatorkreis überprüft.

Prüfung auf Herz und Nieren

Entwicklungsbegleitend bieten zahlreiche Spezialisten für Quarzprodukte Beratung und Betreuung, wobei das Entwicklungscenter auch Sonderwünsche erfüllt. Ein Check-up-Service überprüft Prototypen und serienreife Schaltungen mit spezialisierten Testgeräten. Die Ansprechpartner stehen sowohl bei der Schaltungsauslegung zur Seite wie auch bei speziellen messtechnischen Anforderungen.

Damit es nicht zu Engpässen kommt, bietet das Unternehmen einen »Fast«-Service bei programmierbaren Oszillatoren für die Vorserie und bei Quarzprodukten in Standardfrequenzen. Solche Standardfrequenzbausteine sind stets verfügbar - über 20 Millionen Bauelemente sind auf Lager. Doch auch wer nur ein paar hundert oder tausend Quarze für eine Vorserie benötigt, kann auf die Kundenbetreuung zählen.