Standard für M12-Push-Pull Molex, Phoenix Contact, Murrelektronik und Binder einigen sich

Stark im Fokus der aktuellen Entwicklungen steht auch die kompakte Leistungsübertragung – zum Beispiel über den »Power M12«. Nachdem Molex vor kurzem F-codierte M12-Leistungssteckverbinder auf den Markt gebracht hat, präsentiert die Firma jetzt Varianten in T-Codierung. Die vierpoligen Stecker bieten eine Strombelastung bis 12 A pro Pin. Damit eröffnen sich effiziente Anwendungen in der Fabrikautomation.

Anlässlich der Hannover Messe 2017 verkündeten Molex, Phoenix Contact, Murrelektronik und Binder bei der Entwicklung eines neuen Standards für M12-Push-Pull-Steckverbinder zu kooperieren. Das Verriegelungssystem basiert auf dem »Brad Ultra-Lock«-Anschluss nach proprietären Molex-Vorgaben.

Anwender sparen sich durch die Push-Pull-Verriegelung das übliche Schrauben. Die Verriegelung erfolgt durch einfaches Stecken. Besonders bei beengten Platzverhältnissen bietet die werkzeuglos zu bedienende Steckverbindung deutliche Montagevorteile.

Die Push-Pull-Technologie sorgt auch in rauen Umgebungsbedingungen für eine zuverlässige, bedienerunabhängige Verriegelung zwischen Feld- und Gerätesteckverbindern. Besonders bei beengten Platzverhältnissen bietet die Schnellverriegelung deutlich höheren Montagekomfort als herkömmliche Verriegelungssysteme. Die formschlüssige mechanische Verbindung sowie die radiale Dichtung mittels O-Ring schützen zuverlässig gegen das Eindringen von Wasser und verhindern bei Schock- und Vibrationsbelastungen eine Unterbrechung der Signale.

Durch die Kooperation haben Kunden die Auswahl zwischen mehreren unabhängigen Herstellern. Das Verriegelungssystem basiert auf dem »Brad Ultra-Lock«-Anschluss nach proprietären Molex-Vorgaben. Herstellerunabhängig ist dadurch eine physische Kompatibilität der M12-Push-Pull-Stecker sichergestellt.