Verkauf von Nicht-Kerngeschäft Leoni veräußert Tochtergesellschaft für Elektronenbestrahlung

Das Leoni-Werk im sächsischen Bautzen wurde an Ionisos verkauft.
Das Leoni-Werk im sächsischen Bautzen wurde an Ionisos verkauft.

Leoni hat die Tochtergesellschaft Leoni Studer Hard mit ihrem Werk im sächsischen Bautzen an Ionisos, einen Spezialisten für ionisierende Strahlung mit Sitz in Frankreich, verkauft.

"Durch den Verkauf dieser Aktivitäten unternimmt Leoni den ersten Schritt, das Portfolio seines Unternehmensbereichs Wire & Cable Solutions zu straffen. Dieser Prozess ist Teil unserer Strategie, ein stärker lösungsorientiertes Geschäftsmodell zu entwickeln", sagt Bruno Fankhauser, Vorstandsmitglied von Leoni mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions. Das Werk in Bautzen mit ungefähr 30 Mitarbeitern und zwei Elektronenstrahlbeschleunigern bietet Strahlenvernetzungsdienstleistungen für Drittkunden an. Ionisos plant, dieses Geschäft fortzuführen und weiter auszubauen.

Für Leoni bleibt das Know-how und Angebot im Bereich der Elektronenbestrahlung jedoch weiterhin ein wichtiger Bestandteil seines Technologieportfolios und der Wertschöpfungskette. Aus diesem Grund wird das Unternehmen sein Strahlenvernetzungs-Dienstleistungsgeschäft im schweizerischen Däniken beibehalten und konzentrieren und weiterhin seine externen Kunden bedienen. Mit der Anlage in Däniken ist Leoni darüber hinaus in der Lage, Sterilisierungsservices für medizinische und pharmazeutische Produkte anzubieten.

Die Elektronenstrahlbehandlung ermöglicht es Leoni, Kabel und andere Produkte zu veredeln, sodass sie beispielsweise resistenter gegen Abrieb, Chemikalien, Lösungsmittel und Temperaturschwankungen werden.