Halbjahresbericht von Schaffner Konsequent auf die Herausforderungen reagiert

Trotz Währungsturbulenzen konnte Schaffner im ersten Halbjahr 2014/15 (per 31. März) den Nettoumsatz mit 102,5 Mio. CHF konstant halten. Die Steigerung der Prozesseffizienz soll im zweiten Halbjahr zu einer Kostenentlastung führen, um die massive Aufwertung des CHF gegenüber dem EUR zu kompensieren.

Der Umsatz der Kernmärkte übertraf das Vorjahr um 2 Prozent. Das stärkste Wachstum zeigte der Sektor Automobilelektronik mit einer Umsatzzunahme um 25 Prozent. Auch der Kernmarkt Bahntechnik legte dank guter Nachfrage in den USA und in China um 16 Prozent zu, ein noch besseres Ergebnis wurde allein vom Rückgang der Nachfrage in Europa verhindert. Auch der Umsatz mit Komponenten für energieeffiziente Antriebssysteme wurde deutlich um 10 Prozent gesteigert, vor allem getrieben durch den Markterfolg mit Power-Quality-Lösungen.

Rückläufig entwickelte sich bei Schaffner einzig der Sektor erneuerbare Energien. Hier brach der Umsatz infolge kostengetriebener Substituierung von EMV-Filtern in Solarwechselrichtern für Installationen in China und einer schwachen Nachfrage aus der europäischen Fotovoltaik-Branche um 40 Prozent ein. Nach der Akquisition der amerikanischen Trenco im Vorjahr hat der Umsatzanteil der Region Amerika auf 21 Prozent (16%) zugenommen. Dadurch ging der Umsatzanteil Asiens leicht auf 35 Prozent (37%) zurück, und Europa nahm – auch währungsbedingt – auf 44 Prozent (47%) ab.

Verwaltungsrat und Management setzen die Wachstumsstrategie der Schaffner-Gruppe konsequent fort. Die Schwerpunkte liegen auf Power-Quality-Anwendungen, dem Ausbau der Marktposition der Division Power Magnetics sowie regional im Markt Nordamerika. Gleichzeitig werden Strukturen und Prozesse laufend überprüft und angepasst. Im zweiten Halbjahr 2014/15 strebt Schaffner in jeder Division ein sequenzielles Wachstum von Umsatz und Ergebnis gegenüber dem ersten Halbjahr an. Vorausgesetzt, dass sich weder die Konjunktur noch die Währungen in den relevanten Märkten markant verändern, geht Schaffner für das laufende Geschäftsjahr weiterhin von einem konsolidierten Nettoumsatz im Rahmen des Vorjahres und einer EBIT-Marge um 5 Prozent aus.