EU-Sicherheitskonzept Börsig erhält das AEO-F-Zertifikat

Durch das AEO-Zertifikat vereinfacht und beschleunigt sich für den Distributor Börsig die Zollabfertigung.
Durch das AEO-Zertifikat vereinfacht und beschleunigt sich für den Distributor Börsig die Zollabfertigung.

Nach erfolgreicher Auditierung ist dem Distributor Börsig am 4. April 2014 das AEO-F-Zertifikat als »Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter« erteilt worden. Somit wird dem Unternehmen bescheinigt, angemessene Sicherheitsstandards für eine vereinfachte Abwicklung des Zollverfahrens zu erfüllen.

Als Vertragshändler namhafter Hersteller liefert Börsig elektromechanische Bauteile sowie selbst hergestellte Kabelkonfektionen an B2B-Kunden weltweit. Das AEO-Ziel (Authorized Economic Operator), die internationale Lieferkette komplett abzusichern, verfolgt auch Börsig in seiner Funktion als Distributor. Das AEO-Zertifikat vereinfacht die Zollabfertigung, führt zu selteneren Zollkontrollen und wird bei anderen sicherheitsbezogenen Maßnahmen berücksichtigt. Für die internationalen Geschäftspartner des Unternehmens bedeutet dies eine schnellere Zollabwicklung und eine bessere Zusammenarbeit.

Für den Erhalt des AEO-Zertifikats »Zollrechtliche Vereinfachung/Sicherheit« (AEO F) gewährleistet Börsig, dass alle exportrelevanten Prozesse und Daten nachvollziehbar sowie zuverlässig sind, ein System für die Verwaltung der Geschäfts- und Beförderungsunterlagen besteht, die Zahlungsfähigkeit bzw. finanzielle Unabhängigkeit gegeben ist und geeignete Sicherheitsstandards vorhanden sind. Zu den Sicherheitsstandards zählen zum Beispiel diverse Maßnahmen für die Gebäudesicherheit inklusive Zugangskontrollen; aber auch ein »Mitarbeiter-Screening« laut der EU-Verordnung zur Sicherstellung, dass keine Personen mit wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Einschränkungen gemäß allen internationalen Sanktionslisten beschäftigt werden.

Mit dem Erhalt des Zertifikats stellt Börsig auch den Antrag zum »Zugelassenen Ausführer«, der innerhalb der nächsten Wochen bearbeitet ist. Bei unangemeldeten Kontrollen des Luftfahrt-Bundesamts (LBA) gab es bisher keine Beanstandungen. Dennoch trifft das Unternehmen derzeit zusätzliche Vorkehrungen, um den »Bekannten Versender« vom LBA zu erhalten.