Videos mit Witzigen und nützlichen Projekten Basteln mit Ben

Alle zwei Wochen geht eine neue Folge der »Ben Heck Show« online. Darin setzt der Protagonist mehr oder weniger verrückte Projekte mit Elektronikbezug in die Realität um. Viel Unterhaltung für jeden Entwickler, verbunden mit oft nützlichen Anregungen und Informationen.

Benjamin Heckendorn ist der bürgerliche Name des einfallsreichen Tüftlers, der in der »Ben Heck Show« eigene und von den Nutzern der Online-Elektronik-Community »element14« vorgeschlagene Projekte mit einem deutlichen Augenzwinkern in die Realität umsetzt. Oft geht es dabei um die gezielte Veränderung und Umwidmung elektronischer Komponenten, um sie in einer ganz anderen, meist amüsanten Anwendung einzusetzen.

Diesem »Modding« widmet sich eine wachsende Fangemeinde von Entwicklern, Studenten und sonstigen Elektronik-Freaks. Jede Episode wirft ein Licht auf Bens »Mods« (Modifikationen) bekannter Elektronik, gleichzeitig lernen die Zuschauer Nützliches über die jedem Projekt zugrundeliegende Technik und können vom breiten Wissen des Showmasters rund um Modifikations- beziehungsweise Entwicklungstechniken und geeignete Werkzeuge profitieren.

Produziert wird die Ben-Heck-Show vom Internet-TV-Netzwerk Revision3 und hat laut Angaben von element14-Betreiber Farnell bereits über eine Million Zugriffe, seit im September 2010 die erste Folge online ging. Über mehrere Folgen hinweg baut Ben Heck beispielsweise eine XBox-360-Spielkonsole zu einem Laptop um. Weitere Projektbeispiele sind ein Schnellkühler für Bierdosen, eine Vorrichtung, mit der sich die Dose nach der Leerung automatisch flach drücken lässt, oder ein für Arbeiten im Flugzeug umgerüstetes Notebook.

Die Januar-Episode zeigt, wie sich ein Batterielader für Android-Handys realisieren lässt, der mit kinetischer Energie betrieben wird - für den Fall, dass man mit leerem Handyakku auf einer einsamen Insel strandet und einen Notruf absetzen muss. Dafür nimmt Ben Heck eine LED-Taschenlampe mit Kurbelbetrieb und einen Micro-USB-Adapter und morpht beides zu einem portablen Kurbellader für Android-Telefone.

Später verfolgt er sein aktuelles, über mehrere Episoden laufendes Projekt eines automatisch gesteuerten mechanischen Flippers und schließt die Folge mit der vollständigen Überholung eines alten, defekten LCD-Schirms ab, aus dem ein perfekt funktionierender Monitor wird. Im März ist eine von Ben Heck in einer früheren Folge realisierte klappbare und portable Werkbank dran, die einem intensiven Facelift unterzogen wird, inklusive neuer Scharniermechanik, Klammermechanismus, optimierter Anordnung der Werkzeuge, Geheimfächern und integriertem PC-Netzteil.

Die Box in der Größe eines Koffers entfaltet sich zu einem kleinen und ordentlichen Arbeitsplatz, mit dem jeder die Welt verbessern kann, indem er seine Umwelt »moddet«, wo immer er auch unterwegs ist.