Delphi: Fokus auf Elektromobilität

Delphi stellt mit dem Medium-Hybrid-Konzept mit Stopp-Start-Funktion und Energierückgewinnung beim Bremsen ein System vor, das den Treibstoffverbrauch bis zu 20 Prozent senken kann.

Bei der Entwicklung für Hybrid- und Elektrofahrzeuge konzentriert sich Delphi konzentriert auf die Frage der effizienten Energie- und Signalverteilung zwischen Batterie und Antrieb. So entwickelt der Zulieferer Steuerelektroniken und Bordnetzarchitekturen, die Auto das sind, was für den Menschen Gehirn und Nerven bedeuten. Zudem arbeiten die Delphi-Ingenieure arbeiten daran, die Elektrik zukünftiger Hybrid und Elektrofahrzeuge so abzusichern, dass die Hochspannung mehrere 100 V, mit der diese Fahrzeuge fahren, ungefährlich bleibt.

Aus der Sicht von Delphi wird bei Lösungsansätzen für die zukünftige Kfz-Elektronik die Gewichtsfrage eine wesentliche Rolle spielen. Schon bei konventionellen Pkw hat das Bordnetz ein Gewicht von bis zu 60 kg erreicht. Wird dieser Aspekt schon bei der Konzeption von E-Fahrzeugen von Anbeginn berücksichtigt, lässt sich das Gewicht deutlich reduzieren, wodurch sich die Reichweite der Fahrzeuge erhöhen lässt.

Im Elektrofahrzeug wird ein großer Teil des Antriebstrangs nicht mehr nur durch die Zusammenstellung von mechanischen Komponenten definiert, sondern im erheblichen Maß durch die Platzierung und Verbindung von elektrischen und elektronischen Komponenten bestimmt. Diese Zusammenstellung, Platzierung und Dimensionierung von E/E-Komponenten versteht sich als Elektrische/Elektronische-Architektur. Mit dem zunehmenden Anteil solcher E/E-Komponenten und Reduzierung der vorgenannten mechanischen Komponenten wird klar, dass dem E/E-System zukünftiger Fahrzeuge eine steigende Verantwortung zukommt.