CoWare: Virtuelle Plattform für Softwareentwickler

Mit der neuen »Virtual Platform«-Produktfamilie stellt CoWare Softwareentwicklern virtuelle Hardwareplattformen zur Verfügung die das Entwickeln von Software-Stacks für Geräte ermöglichen, noch bevor die Hardware zur Verfügung steht.

»Nachdem wir 18 Monate in die Forschung und Entwicklung gemeinsam mit unseren Kunden investiert haben, bringen wir jetzt die erste standardbasierte, plattformgetriebene Electronic-System-Level-Lösung (ESL) für die Softwareentwicklung auf den Markt«, so Alan Naumann, President und CEO von CoWare.

Multimedia-Konvergenz speziell auf dem Gebiet der Consumer-Elektronik verlange nach immer komplexeren Produktarchitekturen. Gleichzeitig nehme der Softwareanteil exponentiell zu. »Den Elektronikunternehmen bleibt somit nichts anderes übrig, als ihre Produktentwicklungs-Strategien zu ändern, um sich den wachsenden Anforderungen des Markts zu stellen«, so Naumann. Die Orientierung habe sich dabei geändert: An Stelle von Einzelprodukten konzentriere man sich jetzt auf Produkt-Plattformen. Diese definieren die Basisarchitektur eines Produkts, von der sich im Laufe der Zeit verschiedene Produktvarianten ableiten lassen.

An die Design-Tools und -Methodiken stellt das Design von Produkt-Plattformen völlig neue Anforderungen, und der traditionelle EDA-Designflow (Electronic Design Automation) reicht nicht mehr aus. »Die Plattformarchitektur muss auf einer höheren Abstraktionsebene erfasst werden, damit sämtliche Elemente der betreffenden Plattform so modelliert werden können, dass auf dem Plattform-Modell reale Software laufen kann. Abgesehen davon, muss die Entwicklung auch die Kompetenz von Zulieferern, Partnern und Kunden im Blick behalten«, erklärt Naumann. Mit dem Virtual-Platform-Konzept böte CoWare eine entsprechende Lösung an.