Consumer-Geräte: Wachstum sinkt deutlich

Consumer-Geräte werden ihr Wachstum deutlich verlangsamen: Das jedenfalls ist das Ergebnis der neusten Markstudie von iSuppli.

Zwischen 2007 und 2011 wird der Umsatz mit Consumer-Equipment voraussichtlich auf eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate von nur 3,6 Prozent kommen. Zum Vergleich: Im Zeitraum zwischen 2001 und 2006 hatte sie 8,9 Prozent erreicht. Das werde sich laut iSuppli auch auf die Nachfrage nach Chips auswirken: Hatte der durchschnittliche jährliche Zuwachs von ICs für Consumer-Geräte zwischen 2001 und 2006 noch 10,7 Prozent erreicht, so wird er zwischen 2007 und 2011 auf 4,4 Prozent sinken.
Den Umsatz, den die OEMs im Jahr 2011 mit Consumer-Geräten erzielen werden, schätzt iSuppli auf 393,4 Mrd. Dollar (2007: 349,9 Mrd. Dollar). Der Umsatz mit Chips, die in die Consumer-Geräte wandern, wird sich von 58,1 Mrd. Dollar 2007 auf 69,1 Mrd. Dollar 2011 erhöhen.

Trotz des moderaten Wachstums gibt es im Consumer-Bereich einige heiße Märkte. Insbesondere tragbare Geräte wie Portable Media Players (PMPs) werden überdurchschnittlich zulegen. Die weitere Verbreitung des Internet, wachsender Content und fallende Preise für Schlüsselkomponenten wie Flash-Speicher und Controller sorgen laut Chris Crotty, Senior Analyst von iSuppli, für Schub. 2011 werden 268,6 Mio. PMP/MP3-Player verkauft, was gegenüber den 128,7 Mio. verkauften Einheiten 2005 einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 13 Prozent entspricht. Der Umsatz mit diesen Geräten soll jährlich um 7,4 Prozent bis 2011 auf 14 Mrd. Dollar klettern. Aber auch die Mobiltelefone wachsen weiter. 2007 sollen bereits dreimal  mehr Handys verkauft werden, die Musik abspielen können, als PMP/MP3-Player. Ende 2011 wird sich das Verhältnis auf 4,5 : 1 einpendeln.