Bitte lächeln! - Rutronik mit neuem Gesicht:

Ein Blick hinter die Kulissen... Visuelle Kommunikation spielt im Marketingmix eine tragende Rolle. Sie verbindet Information mit Emotion und sorgt dafür, dass sich Bilder und Eindrücke fest in unsere Gedanken einprägen.

Der visuelle Auftritt muss zum Unternehmen passen.
Der Generationswechsel im Hause Rutronik sollte sich auch im Erscheinungsbild und dem öffentlichen Auftritt widerspiegeln. „Frischen Wind“ wünschten sich die Verantwortlichen für die visuelle Kommunikation. Dazu holte Rutronik 2008 eine neue Werbeagentur an Bord, die das dynamische Erscheinungsbild des Broadliners in einem neuen Werbe- und Messeauftritt umsetzt.
Wie sich schnell herausstellte, fehlte es grundlegend an einer ganz eigenen Rutronik-Bilderwelt. Bisher behalf man sich auf dem gängigen Weg, Bildmaterial für sämtliche Druckerzeugnisse aus Bilddatenbanken zu erwerben. Der Nachteil dabei ist vor allem fehlende Exklusivität. „Die Lösung bot ein hauseigenes Fotoshooting, das die Bereiche Automotive, Industrie, Home, Entertainment und Telekommunikation abdeckt“, so Edgar Huber, Leiter Marketing- Kommunikation bei Rutronik.

Neben zwei Models (männlich und weiblich) standen auch Rutronik-Mitarbeiter vor der Kamera. „Sie sollten möglichst authentisch den Typ „Rutroniker“ vertreten“, erklärt Huber. „Wir haben einige Kollegen vorgeschlagen, die für das Shooting in Frage kamen. Das letzte Wort hatte schließlich der Fotograf.“ Die Wahl fiel auf fünf Rutronik-Mitarbeiter aus dem Ispringer Rutronik-Hauptsitz (Region Pforzheim, Baden-Württemberg) Carmen Hernandez, Tobias Kuhlmann, Metin Cepni, Silvia Spiegl und Stefanie Heinz.

Die neue Bilderwelt sollte nicht mehr vom Technikaspekt getragen werden, sondern an die Emotionen des Betrachters appellieren. „Dies erreichen wir durch die Kombination aus Menschen, die integrierten Produkte unserer Kunden und die Klammer, die das Produkt fokussieren soll. Dazu haben wir uns im Produktmanagement informiert, welche Bauteile ganz genau in welchen Geräten zum Einsatz kommen und eine Auswahl an Anwendungen getroffen, die wir auf unseren Bildern visualisieren wollten. Nicht unerwähnt bleiben sollte die freundliche Leihgabe von Edgar Hubers Sohn Robin, der seine „PSP“ (PlayStation Portable) für die Aufnahmen bereitwillig verlieh.

Bei aller Spannung ist solch ein Shooting wahrlich kein „Zuckerschlecken“: Lange Wartezeiten galt es geduldig zu ertragen und von allen Beteiligten war höchste Konzentration gefordert. Währenddessen arbeiteten Visagistin und Stylistin auf Hochtouren: Schminken, Stylen und der letzte Schliff für die Garderobe. Was nicht hundertprozentig saß, wurde kurzerhand festgesteckt. „Man fühlte sich fast ein bisschen wie in Hollywood. Bei aller Anstrengung hatten wir riesigen Spaß zusammen. Es war eine tolle Erfahrung als Model vor der Kamera zu stehen“, freut sich Carmen Hernandez aus dem Marketing-Team von Rutronik.

Nach vier Tagen indoor und outdoor Shooting waren alle etwa 50 Szenen soweit „im Kasten“ und es folgte die Nachbearbeitung. Alle Bilder erhielten einen blauen Touch, wobei die Hauttöne der Personen generell natürlich geblieben sind. Mittlerweile ist die Serie fertig und alle Beteiligten und Verantwortlichen sind mit dem Ergebnis hoch zufrieden.

„Die Bilder finden überall in unseren Marketing-Tools Einzug: in Druckerzeugnissen, Anzeigen, im Internet und beim Messeauftritt. Hier wurde früher die Rückwand aufwendig mit Folien beklebt und nach jeder Messe wieder entfernt. Heute zeigt eine Animation auf zwei Beamern in bewegten Bildern einen kleinen Ausschnitt der Bilderwelt und lässt sich problemlos auf unterschiedliche Länder übertragen“, schließt Huber.