Berufsbild Elektroingenieur: beste Karriereaussichten

Keine andere Berufsgruppe blickt derzeit so optimistisch in die Zukunft wie die der Elektro- und IT-Ingenieure, so das Ergebnis der VDE-Studie »Young Professionals 2007«.

Über 7000 offene Stellen gibt es derzeit im Internet. Auf der Suche nach einer geeigneten Stelle schreiben angehende Elektro- und IT-Ingenieure im Schnitt weniger als zehn Bewerbungen und haben maximal zwei Vorstellungsgespräche, bevor sie ihren Arbeitsvertrag in den Händen halten. Und ihre Karriereaussichten sind hervorragend.

Von den rund 350 Ingenieurinnen und Ingenieuren zwischen 26 und 31 Jahren, die der VDE befragt hat, schätzen neun von zehn das Image ihres Berufs als kreativ, gesellschaftlich nützlich, kommunikativ, international und mit guten Karriereaussichten ein. Von 75 Prozent wird das gesellschaftliche Umfeld für Forschung und Technik als gut beziehungsweise sehr gut beurteilt. Ein Großteil der Young Professionals ist zudem bereit, aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. Rund ein Drittel der befragten Studenten und Studentinnen hat bereits während des Studiums Erfahrungen im Ausland gesammelt. Und knapp 70 Prozent beurteilten ihr Studium im Hinblick auf die Berufsvorbereitung als gut oder sehr gut.

Weiterhin extrem niedrig - und das schon seit Jahren, trotz aller Anstrengungen und Initiativen - ist die Anzahl der Frauen, die sich für das Fach Elektrotechnik entscheiden. Inzwischen wird das Thema wissenschaftlich untersucht. Die TU München leistet sich eine Professur für »gender studies« in den Ingenieurwissenschaften, aufgehängt am Lehrstuhl für Elektrotechnik. Weitere Informationen sowie ein Interview mit Frau Prof. Dr. Susanne Ihsen lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben von Markt&Technik.