augenBLICK

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PCIM Europe 2012: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Fokus.

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Elektromobilität war eines der Hauptthemen auf der PCIM Europe 2012.

Automotive Congress Video

4. Elektronik automotive congress

Das Video zum 4. Elektronik automotive congress 2012.

Bordnetz-Kongress

Bordnetz Kongress 2012

Call for Papers & Workshops!

Bordnetz Kongress 2012

Auf dem Bordnetz Kongress am 25. September 2012 in Landshut dreht sich alles um DAS zentrale Element jedes Fahrzeugs.

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Elektromobilität

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Akuelles rund um die elektrische Mobilität

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Automobilelektronik-Trends Special

Automobilelektronik-Trends 2012
Automobilelektronik-Trends 2012

Sicherheitssysteme, Vernetzung, Elektromobilität bzw. Energieeffizienz -sowie der Einfluss Chinas stehen in diesem Jahr auf der Agenda der -Automobil-Branche. Vertreter der automobilen Wertschöpfungskette -geben einen Ausblick auf das laufende Jahr.

MOST-Special

MOST-Special
MOST-Special

Mehr als 100 Fahrzeugmodelle nutzen bereits die MOST-Technologie. Wo sie genutzt wird und wie es in der Zukunft weitergeht, können Sie in unserem englisch-sprachigen MOST-Special herausfinden.

Die MOST-Ecke

Die MOST-Ecke
16. Dezember 2011
AUTOSAR in China

Die AUTOSAR-Werkzeuglandschaft im Reich der Mitte

Chinesische Notation für HeGaoJi: Abkürzung für „Elektronische Kernkomponenten, High-End-Chips und Infrastruktur-Software“ und gleichzeitig Name eines Förderprogramms für technische Innovationen.

Chinesische Notation für HeGaoJi: Abkürzung für „Elektronische Kernkomponenten, High-End-Chips und Infrastruktur-Software“ und gleichzeitig Name eines Förderprogramms für technische Innovationen.

Der Einfluss der chinesischen Wirtschaft auf westliche Automobilunternehmen wird von Jahr zu Jahr stärker. Längst ist China nicht mehr nur Absatzmarkt, sondern beeinflusst die Entwicklungsstrukturen der Firmen. Volvo und Saab haben chinesische Investoren, und auch bei Opel geisterte die Möglichkeit einer chinesischen Beteiligung durch die Presse. Dabei geht es den chinesischen Partnern nicht nur um Wissenstransfer. Deren Investitionen sind auch Türöffner für die westlichen Märkte.

Von Andreas Graf

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Umgekehrt bauen westliche Firmen dedizierte Entwicklungszentren in China auf. Neben Firmen wie Bosch, deren China-Engagement bis ins Jahr 1909 zurückreicht und in Gemeinschaftsunternehmen wie UAEC vertreten ist, bauen alle Hersteller und Zulieferer ihre Standorte aus. So eröffnete z.B. TRW kürzlich sein Zentrum in Shanghai. Auch Werkzeughersteller wie Vector Informatik, Elektrobit und ETAS sind längst auf dem chinesischen Markt vertreten.

Dabei werden hauptsächlich die Neuigkeiten bei OEMs und Zulieferern wahrgenommen. Ein wesentlicher Faktor im Entwicklungsprozess ist jedoch auch die Werkzeugkette für die Software-Entwicklung. Somit liegt die Frage nahe, was in diesem Bereich passiert, wenn China Know-how und Marktanteile im Westen erobern will? Werden Werkzeuge und Betriebssysteme von den westlichen Anbietern langfristig übernommen und eingesetzt? Ein Blick auf die politische Strategie und die Forschungsprogramme macht klar: Zu allen wesentlichen technologischen Aspekten will die chinesische Regierung chinesische Produktalternativen aufbauen.

Die große strategische Ausrichtung ergibt sich dabei aus den Fünfjahresplänen der Zentralregierung, die die Hauptthemen der wirtschaftlichen Entwicklung vorgeben. Der zwölfte Fünfjahresplan wurde im März verabschiedet. Auswirkungen auf die E/E-Entwicklung in China haben mindestens zwei strategische Themen: Artikel Zehn definiert die sieben strategischen aufkommenden Industrien. Der siebte Punkt in der Liste lautet „Automobile mit neuen Energiequellen“, mit dem Fokus auf elektrische Antriebe. In der Förderung dieses Themas wird auch die Förderung von Software-Know-how zur Umsetzung der Fahrzeugfunktionen enthalten sein.

Nicht zuletzt aus der engen Verzahnung künftiger Fahrzeuge mit der Umwelt ist auch Artikel 13 bedeutsam, in dem die „Informationalisierung“ der Gesellschaft geplant wird. Der Aufbau von Breitbandnetzen, die Durchdringung von Städten mit Funktechnologien und der Aufbau von Netzwerken mit chinesischen Technologien sind essentielle Pfeiler der nächsten fünf Jahre - ein wichtiger Faktor nicht nur für die Car-to-X-Kommunikation. Die Umsetzung der vorgegebenen Themen erfolgt über Programme wie HeGaoJi, das schon mehrfach überarbeitet wurde und Aufschlüsse über die strategische Ausrichtung gibt.

Das Programm förderte bis Ende 2010 die Entwicklung eines nationalen Automotive-Betriebssystems inklusive Entwicklungsumgebung, das auf internationalen Standards wie OSEK/OIL basieren musste. Ziel ist es, das System in mindestens zehn der gängigen Fahrzeugtypen zum Einsatz zu bringen. Im gleichen Zeitraum wurden die Entwicklung und die Industrialisierung einer Plattform für die Entwicklung eingebetteter Systeme im Fahrzeug gefördert.

Aktuell läuft die Ausschreibung für die Projektphase ab 2012, die wiederum automobil-spezifische Themen enthält. Ziel sind (Weiter-)Entwicklung und Industrialisierung chinesischer Prozessoren, die sich für den Einsatz im Fahrzeug eignen.

Dass Projekte aus dem Förderprogramm verwertbare Ergebnisse produzieren, zeigt der Super-Computer Tianhe-1, der kürzlich als schnellster Computer der Welt ausgerufen wurde und dessen Prozessoren z.T. im Rahmen des HeGaoJi-Programms entwickelt wurden. Dabei sind sich die Förderer der Bedeutung von Standards bewusst. Es geht nicht darum, geschlossene chinesische Alternativen zu entwickeln, sondern Produkte, die international wettbewerbsfähig sind. Die Projekte für IT-Infrastruktur geben z.B. die Randbedingung vor, dass die Betriebssysteme für Server Linux-basiert sein müssen (mit entsprechenden Anpassungen für den chinesischen Markt).