augenBLICK
PCIM Europe 2012: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Fokus.
Elektromobilität war eines der Hauptthemen auf der PCIM Europe 2012.
Automotive Congress Video
Das Video zum 4. Elektronik automotive congress 2012.
Bordnetz-Kongress
Call for Papers & Workshops!
Auf dem Bordnetz Kongress am 25. September 2012 in Landshut dreht sich alles um DAS zentrale Element jedes Fahrzeugs.
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Elektromobilität
Automobilelektronik-Trends Special
Sicherheitssysteme, Vernetzung, Elektromobilität bzw. Energieeffizienz -sowie der Einfluss Chinas stehen in diesem Jahr auf der Agenda der -Automobil-Branche. Vertreter der automobilen Wertschöpfungskette -geben einen Ausblick auf das laufende Jahr.
MOST-Special
Mehr als 100 Fahrzeugmodelle nutzen bereits die MOST-Technologie. Wo sie genutzt wird und wie es in der Zukunft weitergeht, können Sie in unserem englisch-sprachigen MOST-Special herausfinden.
Die MOST-Ecke
TU München/BMW Group:
Aluminium im Hochvoltbordnetz
Elektrisch betriebene Fahrzeuge gelten als der realistischste Ansatz, trotz der absehbaren Knappheit fossiler Energieträger den gewohnten Individualverkehr aufrechtzuerhalten. Derzeit wichtigster Hinderungsgrund für den Umstieg auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge ist ihr wesentlich höherer Preis.
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Dieser wird nicht nur von der Batterie bestimmt, auch das eingesetzte Kupfer der Verkabelung ist teuer. Gemeinsam mit BMW entwickelten Forscher der TU München ein System, das die Substitution von Kupfer in Hochvoltbordnetzen durch Aluminium erlaubt und damit eine gleichzeitige Reduktion sowohl der Materialkosten als auch des Bordnetzgewichts ermöglicht.
In modernen Fahrzeugen mit elektrischem oder Hybrid-Antrieb wird nach wie vor auf das Leitermaterial Kupfer gesetzt – obwohl Aluminium leichter und vor allem wesentlich kostengünstiger ist. Trotzdem bringt ein Wechsel des Leitermaterials von Kupfer zu Aluminium auch Nachteile mit sich. Das Kriechverhalten von Aluminium, speziell bei höheren Temperaturen, erschwert eine über die Lebensdauer konstant hohe Kontaktkraft. Zudem ist wegen des Oxidationsverhaltens von Aluminium eine gut leitende Oberflächenbeschichtung notwendig.
Um nun trotzdem die Vorteile von Aluminium im Fahrzeugbordnetz nutzen zu können, entwickelten Forscher der Lehrstühle für Produktentwicklung, für Hochspannungs- und Anlagentechnik sowie für Umformtechnik und Gießereiwesen der TU München im Rahmen des Projekts LEIKO ein innovatives Kontaktsystem des Bordnetzsteckers, das die Verwendung von Kontaktelementen aus Aluminium vorsieht (Bild 1). Der korrosionskritische Übergang zwischen den üblicherweise kupferbasierten Kontaktelementen und der Aluminiumleitung wird dadurch vermieden.
1. Teil: Aluminium im Hochvoltbordnetz
2. Teil: Kriechen von Aluminium als Vorteil genutzt
Weiterführende Links:
- Systemarchitektur: Die Zukunft des Kfz-Bordnetzes
- Elektromobilität: Kupfer und Aluminium, eine feste Verbindung?
- Forschung: Bringt Fe-C den Durchbruch in der Batterietechnik?
- Formulec: FCI sponsort Formel-3-Elektrorennwagen
- MTA Group: Batterieklemme mit extra wenig Gewicht
- Leistungselektronik: Effizienzsteigerung sichert Markterfolg von Elektro- und Hybridfahrzeugen







