Sie sind hier: HomeRubrikenAutomotiveSonstiges

Volkswagen Currywurst: Reif fürs Museum

Die neue Sonderausstellung des AutoMuseum Volkswagen widmet sich einem ganz besonderen Klassiker: der Volkswagen Currywurst, die 1973 in der werkseigenen Fleischerei kreiert wurde. Vom 3. März bis 29. Mai geht es in Wolfsburg um die Wurst.

Bildquelle: © VW
Eine Sonderausstellung gibt einen Einblick in den Herstellungsprozess der Volkswagen Currywurst.

Die Volkswagen [1] Currywurst wurde erstmals 1973 den Mitarbeitern in der Betriebsgastronomie serviert – und aus dem Stand heraus ein beliebter Renner. Sie ist seitdem ein Muss der Mitarbeiter-Verpflegung – in den Betriebsrestaurants ebenso wie in den zahlreichen SB-Shops. Dabei hat die Wurst im Laufe Ihrer über 40jährigen Geschichte einen beträchtlichen Wandel durchgemacht.

Ihre Rezeptur ist und bleibt jedoch ein Geheimnis, das die Räume der werkseigenen Fleischerei nicht verlassen darf. Gleiches gilt für den originalen Volkswagen Ketchup, der zur Wurst gereicht wird. Der Herstellungsprozess reicht über das Kuttern und das Verpressen in den Kunstdarm mit dem Aufdruck „Volkswagen Originalteil" bis zum Verpacken. In Deutschland offeriert einzig die Lebensmittelkette Edeka die Volkswagen Currywurst, aber auch Volkswagen-Händler im In- uns Ausland bieten diese Spezialität an. Die Vermarktung setzt sich sogar in Übersee fort – so gibt es in China und den USA lizensierte deutsche Fleischereien, welche die Wurst produzieren. Im vergangenen Jahr wurden so rund 7,2 Millionen VW-Currywurste verkauft.

Die aktuelle Ausstellung im AutoMuseum Volkswagen beschäftigt sich auch generell mit dem Phänomen Currywurst. Dazu gehören zahlreiche „Curryositäten" wie der Körri-Saft und eine Schnupperstation einzelner Gewürze, die in fast jeder Currymischung verwendet werden. Abgerundet wird dies von weiteren ungewöhnlichen Variationen des Deutschen Currywurst Museums Berlin.