augenBLICK

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PCIM Europe 2012: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Fokus.

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Elektromobilität war eines der Hauptthemen auf der PCIM Europe 2012.

Automotive Congress Video

4. Elektronik automotive congress

Das Video zum 4. Elektronik automotive congress 2012.

Bordnetz-Kongress

Bordnetz Kongress 2012

Call for Papers & Workshops!

Bordnetz Kongress 2012

Auf dem Bordnetz Kongress am 25. September 2012 in Landshut dreht sich alles um DAS zentrale Element jedes Fahrzeugs.

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Elektromobilität

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Akuelles rund um die elektrische Mobilität

Themenkanal Elektromobilität


Automobilelektronik-Trends Special

Automobilelektronik-Trends 2012
Automobilelektronik-Trends 2012

Sicherheitssysteme, Vernetzung, Elektromobilität bzw. Energieeffizienz -sowie der Einfluss Chinas stehen in diesem Jahr auf der Agenda der -Automobil-Branche. Vertreter der automobilen Wertschöpfungskette -geben einen Ausblick auf das laufende Jahr.

MOST-Special

MOST-Special
MOST-Special

Mehr als 100 Fahrzeugmodelle nutzen bereits die MOST-Technologie. Wo sie genutzt wird und wie es in der Zukunft weitergeht, können Sie in unserem englisch-sprachigen MOST-Special herausfinden.

Die MOST-Ecke

Die MOST-Ecke
31. Januar 2012
Befragung Elektrofahrzeug-Nutzer

special E-Fahrzeuge – Erwartungen, Erfahrungen, Empfehlungen

Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Für die breite Akzeptanz der Elektromobilität ist es aber entscheidend, die Erwartungen und Erfahrungen der Menschen zu kennen – denn diese Technologie wird sich nur dann durchsetzen, wenn sie den Bedürfnissen der potentiellen Nutzer entspricht.

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TU München 
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Vielbeachtet: Der "MUTE", ein Konzeptfahrzeug der TU München mit Elektroantrieb und stimmigem Gesamtansatz

Die Erforschung der Nutzerakzeptanz im Rahmen des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Programms "Elektromobilität in Modellregionen" koordinierte das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Die Ergebnisse wurden in der nun vorliegenden Abschlussbroschüre zusammengefasst; zudem lassen sich aus den Ergebnissen konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft folgern.

Das Bundesverkehrsministerium förderte mit insgesamt 130 Mio. Euro die Modellregionen Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Sachsen und Stuttgart. Die Gesamtkoordination des Programms lag bei der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Die Teilnehmer an den Flottenversuchen füllten im Rahmen der begleitenden Akzeptanzforschung bis zu dreimal einen Fragebogen aus: Dabei gaben sie Auskunft zu ihren Erwartungen vor Beginn der Nutzung des Fahrzeugs, ihren Eindrücken nach einer Nutzungsdauer von bis zu drei Monaten und ihrer Einschätzung nach einer längerfristigen Nutzung über mehrere Monate hinweg. Mit mehr als 2.300 ausgewerteten Fragebögen entstand so eine sehr große Datenbasis – eine solch umfangreiche Befragung zu den Alltagserfahrungen mit Elektrofahrzeugen gab es in Deutschland bisher noch nicht.

Insgesamt zeichnet sich ein positives Bild der Elektromobilität ab: Die Befragten gaben an, dass E-Fahrzeuge nützlich im Alltag und sowohl beim Fahren als auch beim Laden einfach zu handhaben sind. Besonders schätzen sie den Fahrspaß, die positive Außenwirkung und die Umweltverträglichkeit ihrer Fahrzeuge. So zeigen die Befragungsergebnisse unter anderem, dass Elektrofahrzeuge ein "grünes" Image haben. Dies kann gewerblichen Nutzern Vorteile bieten, beispielsweise wenn sich dadurch Image-Gewinne ergeben und neue Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Aber auch für private Nutzer spielt die Umweltfreundlichkeit eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, Elektrofahrzeuge zu nutzen.

Verbesserungspotenzial bei den Elektroautos besteht vor allem hinsichtlich Kosten und Reichweite: Die Nutzer in den Modellregionen nehmen die momentanen Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge als zu hoch wahr. Dementsprechend wünschen sich viele Subventionen beim Anschaffungspreis oder auch Steuerbegünstigungen. Auch die begrenzte Reichweite der Fahrzeuge wird als Problem empfunden. Hier wünschen sich die befragten Nutzer deutliche Verbesserungen sowie den Ausbau der Lade-Infrastruktur. Viele vertrauen zudem der angegebenen Reichweite nicht voll – sie sind sich unsicher, wie weit sie noch mit ihrem Fahrzeug fahren können. Aus anderen Projekten ist bekannt, dass öffentliche Ladeinfrastruktur nur wenig genutzt wird. Deshalb raten die Forscher des Fraunhofer ISI zu verlässlicheren und anschaulicheren Anzeigen zur verbleibenden Fahrzeug-Reichweite – diese könnten Vorbehalte abbauen und Sicherheit im Umgang mit der Reichweite geben.

Bei der Frage nach konkreten Kaufabsichten im Anschluss an die Modellregionen-Projekte äußern sich die Befragten zurückhaltend. Jedoch schätzen sie das Zukunftspotential von Elektromobilität positiv ein: Die Befragten sind überzeugt, dass sich elektrische Fahrzeuge dauerhaft durchsetzen werden. Sie ¬sind also optimistisch, dass die bestehenden Probleme gelöst werden – und geben auch Hinweise, wie dies gelingen könnte: Speziell Nutzungsszenarien im Bereich Intermodalität, also die Verknüpfung von mehreren Verkehrsträgern auf einem Weg, werden besonders positiv gesehen.

Auf Basis dieser Ergebnisse wurde eine Roadmap zur Kundenakzeptanz entwickelt, die sich an Politik, Industrie und Kommunen richtet. Dabei bezieht die Broschüre wahrscheinliche gesellschaftliche Entwicklungen ein, die das Umfeld für Elektromobilität beeinflussen: Dazu gehören das zunehmende Umweltbewusstsein, die abnehmende Bedeutung des privaten Pkw-Besitzes, Re-Urbanisierungstendenzen und der demographische Wandel.