4. Elektronik automotive congress
Das Programm zum 4. Elektronik automotive congress ist online. Am 15.-16. Februar 2012 findet der Kongress zum ersten Mal in der Hochschule München statt. Behandelt werden technische Themen aus Bereichen, die kurz- oder mittelfristig Einfluss auf die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer ausüben.
Zum Programm
Melden Sie sich jetzt an!
Artikelbox:
Mercedes-Benz verzeichnet neuen Bestwert im Januar
Automobilelektronik-Trends Special
Sicherheitssysteme, Vernetzung, Elektromobilität bzw. Energieeffizienz -sowie der Einfluss Chinas stehen in diesem Jahr auf der Agenda der -Automobil-Branche. Vertreter der automobilen Wertschöpfungskette -geben einen Ausblick auf das laufende Jahr.
Videobeitrag
Am 12. Oktober hat Vector ein Webinar zum Echtzeit-Multitasking-Betriebssystem osCAN veranstaltet.
Elektromobilität
Tipp der Redaktion
Ausgewählte Artikel, die Sie nicht verpassen sollten.
MOST-Special
Mehr als 100 Fahrzeugmodelle nutzen bereits die MOST-Technologie. Wo sie genutzt wird und wie es in der Zukunft weitergeht, können Sie in unserem englisch-sprachigen MOST-Special herausfinden.
Die MOST-Ecke
Case Studies
Elektromobilität
VDE-Studie zeigt zahlreiche Hürden auf
Ein erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 eine Mio. Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Bis dahin sind noch zahlreiche Hürden zu nehmen, vor allem in der Batterieforschung, so das Ergebnis der aktuellen VDE-Studie "Elektrofahrzeuge“, die der Verband heute in Berlin vorstellte.
Anzeige
Laut der Studie des VDE sind Elektromotoren, Leistungselektronik und die notwendige Infrastruktur bereits jetzt grundsätzlich verfügbar. Allerdings müssen auch diese Komponenten für die Anforderungen im Elektrofahrzeug weiterentwickelt und günstige Produktionsverfahren aufgebaut werden. Einen großen Forschungsbedarf sieht die Studie des Verbandes in den Batterietechnologien, vor allem hinsichtlich der Leistungs- und Energiedichte, der Lebensdauer und bei der Sicherheit. Ziel der Forschung muss dabei auch insbesondere eine Reduzierung des noch aktuell sehr hohen Batteriepreises sein.
Fakt ist, dass sich die Elektromobilität bislang auf Grund der hohen Batteriekosten nicht beziehungsweise nicht ausreichend amortisiert. Daher werden reine Elektrofahrzeuge laut der VDE-Studie zunächst als Kleinwagen und als gewerbliche Fahrzeuge mit Tagesstrecken von unter 100 km auf die Straße kommen. Zu beachten ist dabei allerdings, dass diese Nutzungsmerkmale auf fast 90 Prozent aller heute privat genutzten Autos zutreffen. Große Reichweiten hingegen, werden auf absehbare Zeit wirtschaftlich nicht realisierbar sein.
Wie der VDE in seiner Studie berechnet, kostet eine Batterie in der Großserienproduktion für 50 km Reichweite aktuell 2700 Euro, eine für 100 km 5400 Euro. Bei einer Reichweite von 150 km schlägt die Batterie mit 8100 Euro zu Buche. Daher rät der VDE für längere Strecken zu Range Extendern sowie neuen Geschäftsmodellen wie Car Sharing oder Leasing-Angeboten.
Laut der Studie müssten die hohen Kosten der Batterien weiterhin durch Verbrauchsvorteile erwirtschaftet werden. Ebenso sollten die Batterien modular erweiterbar sein und sich an die Bedürfnisse der Käufer anpassen lassen. Schlüsselkomponente im Elektrofahrzeug bleiben die Energiespeicher - sie stellen die teuerste Komponente von Elektroautos dar.
1. Teil: VDE-Studie zeigt zahlreiche Hürden auf
2. Teil: Lade-Infrastruktur
3. Teil: Forschungs- und Normungsbedarf
4. Teil: Ausbau erneuerbarer Energieträger
5. Teil: Politischer Handlungsbedarf
Weiterführende Links:
- Trendreport: VDE: Deutschland wird Innovationsführer bei Elektromobilität
- Elektromobilität: Experten sehen Frankreich als Vorreiter in Europa
- Elektromobilität: Infineon: Halbleiter als Wegbereiter der Elektromobilität
- Elektromobilität: Audi Mitglied der Nationalen Plattform Elektromobilität
- Elektromobilität: Ecocraft bietet Pannenschutz durch ADAC
- Li-Ion-Batterien: ZF, Continental und ads-tec kooperieren bei Nutzfahrzeug-Systemen
- Wettbewerb: Invent a Chip - für Elektromobilität










