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Wiederverwendung von Energiespeichern aus E-Autos: Nissan und Eaton entwickeln Second-Life-Batterie-System

Nissan hat eine Kooperation mit Eaton Power bekannt gegeben, in der Systeme entwickelt werden sollen, um Lithium-Ionen-Batterien nach ihrem Einsatz im Automobil wiederzuverwenden.

Bisher im Nissan Leaf eingesetzte 24 kWh Batterie Bildquelle: © Nissan

Bisher im Nissan Leaf eingesetzte 24 kWh Batterie

Nissan [1]und Eaton wollen dabei ihre gemeinsame Expertise bei Lithium-Ionen-Batterien und Leistungselektronik bündeln, um zeitnah zuverlässige und kostengünstige Energiespeicher und Regeltechnologien auf den Markt zu bringen. Im Fokus der Aktivitäten stehen Lithium-Ionen-Batterien, die nach ihrem Einsatz in Nissan Elektrofahrzeugen für ein »zweites Leben« [2] neu aufbereitet werden.

Das erste fertig entwickelte Modul sieht die Verbindung von Second-Life-Batterien aus dem Nissan Leaf mit der USV-Technologie von Eaton und Photovoltaik-Anlagen vor. Dieses autarke Energiespeicher- und Regelpaket soll es Nutzern ermöglichen, den Energieverbrauch und die  Stromversorgung sowohl mit als auch ohne Anschluss an das öffentliche Netz selbst zu steuern.

Das Speicher- und Kontroll-Modul eröffnet eine erschwingliche und langfristige Methode zur Speicherung von (Öko-)Strom [3]. Es fördert den Einsatz erneuerbarer Energien und hilft bei der Stabilisierung und weiteren Effizienzsteigerung der öffentlichen Netze.