Sie sind hier: HomeRubrikenAutomotiveAssistenzsysteme

Mehr Sicherheit für müde Autofahrer: Pupillen-basiertes Fahrerüberwachungssystem erfasst kognitive Belastung

Müde, abgelenkt oder überreizt am Steuer? Für derartige Situationen hat Harman ein proprietäres System zur Nachverfolgung der Augen- und Pupillenreaktion entwickelt, das eine hohe kognitive Belastung oder mentales Multitasking im Fahrersitz erfasst und anderen Sicherheitssystemen signalisiert, sich an den Fahrerzustand anzupassen.

Das neue Pupillen-basierte Fahrerüberwachungssystem von Harman sorgt für mehr Sicherheit. Bildquelle: © Harman

Das neue Pupillen-basierte Fahrerüberwachungssystem von Harman sorgt für mehr Sicherheit.

Die neue Technik von Harman [1]stellt einen großen Schritt im Bereich Sicherheit und Fahrerüberwachungssysteme (Advanced Safety and Driver Monitoring Systems, DMS) dar. Kameras im Fahrzeuginnenraum nehmen rapide zu, da sie Features wie Insassenerkennung und Fahrerschläfrigkeitsüberwachung ermöglichen.

Das Pupillen-basierte Fahrerüberwachungssystem des Zulieferers bringt Kameras, die das Gesicht des Fahrers überwachen, erhebliche Vorteile. Die Technologie macht komplexe Sensoren im Sitz oder Lenkrad genauso überflüssig wie biometrische Sensoren, die einen  physikalischen Kontakt zum Fahrer notwendig machen.

Wie funktioniert es? Diese Kamera erfasst kontinuierlich die Pupillenerweiterung des Fahrers. Ein proprietärer Software-Algorithmus analysiert den Pupillenreflex mit Hilfe moderner Filter und Signalverarbeitung. Die Filter isolieren und identifizieren die durch eine hohe kognitive Belastung getriggerten Antworten. Die errechneten Ergebnisse werden genutzt, um Nutzerschnittstellen intuitiv einzustellen, beispielsweise um mobile Geräte in den »Bitte-nicht-stören«-Modus zu setzen oder Interventionsschwellen durch das Fahrerassistenzsystem zu initiieren, um die körperliche und mentale Ablenkung des Fahrers zu minimieren.


»«