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ZF zeigt aktive und passive Sicherheitstechnologien auf Winterteststrecke: Driven by Safety

Unter dem Motto »Driven by Safety« zeigte ZF mit seiner »neuen« Division ZF TRW der Presse auf seinem Wintertestgelände im nordschwedischen Arvidsjaur sein Know-how im Bereich Brems- und Lenksysteme.

Bei solchen Winterbedingungen sind funktionierende aktive und passive Sicherheitssysteme ein Muss. Bildquelle: © ZF TRW

Bei solchen Winterbedingungen sind funktionierende aktive und passive Sicherheitssysteme ein Muss.

»Der Schlüssel zum automatisierten Fahren ist die Sicherheit«, läutete Peter Lake, Vorstandsmitglied ZF Friedrichshafen [1] und Executive Vice President Sales and Business Development bei ZF TRW [2] das »Driven-by-Safety«-Wochenende ein. Im tief verschneiten Arvidsjaur stellte der Zulieferer unter anderem das integrierte Bremssystem (Integrated Brake Control, IBC) vor. Die vakuumunabhängige Technologie, die 2018 in Serienproduktion geht, vereinfacht die Architektur des Bremssystems und verbessert gleichzeitig die Bremsleistung. ZF zeigte die Technologie in einem Ford Explorer Prototypen.

Die Premium-Variante der elektronischen Stabilitätskontrolle (EBC 460) hat der Zulieferer im neuen BMW 7er in Serie gebracht. Zum Test stand ein Serienfahrzeug bereit. Das System ermöglicht nicht nur zahlreiche Bremsfunktionen, sondern kann auch als Integrationsplattform fungieren, die Software-Algorithmen zur Steuerung von bestimmten Funktionen für automatisiertes Fahren, Sicherheit, Fahrwerk und Antriebsstrang hostet.

In einem VW Golf 7 brachten ZF und ZF TRW ihr Know-how zusammen ein: In dem Demofahrzeug kamen die aktive Hinterachskinematik (AKC) und die elektrische Dual-Pinion-Servolenkung zum Einsatz. Damit verdeutlichte ZF das Potenzial, das die Vernetzung von Vorder- und Hinterachssteuerung bietet. Durch die Kombination pfofitiert der Fahrer von einem verbesserten Lenkgefühl und Fahrverhalten, höherer Stabilität und einem kleineren Wendekreis profitieren.

Neben dem 7er BMW standen im Bereich Bremsen ein Volkswagen [3] Passat (Demo) mit ESP EBC460 HD und 2 PP, Fiat 500L (Demo) mit EBC460i und Elektrischer Parkbremse (Front), ein Audi Q3 (Serienfahrzeug)mit EBC460i und Elektrischer Parkbremse, ein Opel Insignia (Serienfahrzeug) mit EBC460 und dem modernen Gurtstraffungssystem EPS BD sowie ein Ford Explorer (Demo) zur Verfügung. Im Bereich Steering konnten der beschriebene Golf 7 und ein VW Passat (Demo, EPS P) getestet werden. Für den Bereich Occupant Safety Systems waren ein Opel Insignia und ein BMW 3er verfügbar.

Last, but not least wollte der Zulieferer auch eins verdeutlichen: »Durch die Technologiekombination von der ZF und der neuen Division ZF TRW haben wir das Potenzial, noch bessere Systeme mit einer optimierten Fahrzeugkontrolle und großer Funktionalität zu entwickeln«, ist sich Peter Lake sicher.