Wittenstein erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Attocube

Der Igersheimer Antriebstechnik-Hersteller Wittenstein AG hat sich zu 74 Prozent an der Attocube Systems AG in München beteiligt.

Attocube Systems wurde 2001 als Spin-Off des CeNS (Center for NanoScience) der Ludwig-Maximilians-Universität in München gegründet und entwickelt Stellmotoren für die präzise Positionierung im Nano-Bereich. Attocubes Technik ermöglicht Anwendungen in Umgebungen mit Temperaturen um -270 °C, Ultra-Hoch-Vakuum oder besonders starken Magnetfeldern.


»Die Produkte von Attocube öffnen für uns das Tor zur Nano-Technik, die in Verbindung mit anderen Techniken weltweit neue Märkte erobert sowie Produkte und Fertigungsprozesse in vielen Branchen revolutioniert«, erläuterte Dr. Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender von Wittenstein.


Über den Kaufpreis und die Details der Transaktion haben die beiden Seiten Stillschweigen vereinbart. Der Vorstand von Attocube besteht weiterhin aus Dr. Dirk Haft (Vorsitzender) und Prof. Dr. Khaled Karrai. Im Aufsichtsrat vertreten sind der bisherige Vorsitzende Dr. Stefan Reineck sowie Dr. Manfred Wittenstein und Dr. Bernd Schimpf von Wittenstein.