Weidmüller baut 15 Prozent seiner Arbeitsplätze ab

Die Weidmüller-Gruppe will 15 Prozent ihrer weltweit etwa 3850 Stellen streichen.

Betroffen wären dem Vernehmen nach insgesamt 500 bis 550 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte an Standorten außerhalb Deutschlands. Am Stammsitz des Unternehmens in Detmold sollen 200 bis 250 Arbeitsplätze wegfallen.

Der Vorstand der Weidmüller-Gruppe begründete den Stellenabbau mit der unerwarteten Heftigkeit der Wirtschaftskrise. Bislang eingeleitete Sparmaßnahmen wie Kurzarbeit, Gehaltsverzicht und Investitionsstopp genügen nach Aussagen von Dr. Joachim Belz, Sprecher und Vorstandsmitglied der Weidmüller-Gruppe, nicht, um das Unternehmen erfolgreich durch die nächsten Jahre zu führen. Seit dem 1. März befindet sich etwa die Hälfte der Mitarbeiter an den deutschen Standorten in Kurzarbeit. Für 2009 erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von bis zu 25 Prozent auf etwa 400 Millionen Euro, nachdem es 2008 einen Umsatz von 533 Millionen Euro erzielt hat.