Visualisierung für die Anlagenbedienung

Für die Steuerung von Folienbandanlagen hat die Ritter eine Visualisierungs-Software entwickelt. Die WinPCMS-V6 (Windows-based Process Control and Management System) wurde mit einem erweiterten Funktionsumfang für die Prozessvisualisierung ausgestattet und für eine einfache Bedienung die gesamte Oberfläche gegliedert.

Um Betriebsstörungen in jedem Modus der Visualisierung erkennen zu können, ist auf jeder Maske eine übergeordnete und gleich bleibende Menüleiste eingesetzt. Eingehende Meldungen über Störungen im Betrieb werden durch Blinken des Buttons ALARM angezeigt. Handelt es sich dabei um eine Störung in der Beschaltung beziehungsweise in einer der elektrischen Komponenten, wird im Meldefenster Datum, Uhrzeit, Fehlernummer und Meldetext angezeigt. Der Meldetext selbst enthält einen Fehlertext, das betroffene Aggregat und, wenn vorhanden, den Schaltplanort des gestörten Aggregats oder des entsprechenden Hardware-Eingangs der Steuerung.

Der Bediener erkennt die Istwertinformationen, Alarme und den prozessrelevanten Status, ohne explizit Zustände abrufen zu müssen. Beim Design und bei der Programmierung gibt es keine überlappenden Fenster bei der Visualisierung. So umfasst die Darstellung eine Anlagenübersicht zu den Komponenten und deren jeweiligem Betriebszustand sowie eine Eingabemöglichkeit, um Soll- und Istwerte direkt eingeben zu können. Alle aktuellen Parameter werden spannungsausfallsicher gespeichert, damit die Anlage nach einer Unterbrechung wieder angefahren werden kann, ohne dass eine Neuparametrierung erforderlich ist.

Zum Anfahren der Anlage steht eine spezielle Maske zur Verfügung. Darüber hinaus können hier die Anlagenkonfigurationen mit Einstellungen zum Betriebssystem vorgenommen sowie die Hauptantriebe, Heizungs- und Druckregler hinsichtlich der Geschwindigkeit und anderer Werte parametriert werden. Das System kann bis zu 120 Rezeptur-Datensätze verwalten. Die datenbankgestützte Aufzeichnung aller prozessrelevanten Soll- und Istwerte mit der Möglichkeit, auch eigene Datenprofile zu speichern, sind standardmäßig in der Visualisierung enthalten.