USV nach Maß

USV-Systeme im Maschinenbau schützen Steuer-PCs vor Ausfällen und filtern Störungen aus der Netzspannung heraus – nicht viel anders als im IT-Umfeld. In der industriellen Umgebung sind jedoch einige Besonderheiten zu berücksichtigen, insbesondere hinsichtlich Dimensionierung und Lebenszykluskosten.

USV-Systeme im Maschinenbau schützen Steuer-PCs vor Ausfällen und filtern Störungen aus der Netzspannung heraus – nicht viel anders als im IT-Umfeld. In der industriellen Umgebung sind jedoch einige Besonderheiten zu berücksichtigen, insbesondere hinsichtlich Dimensionierung und Lebenszykluskosten.

Fast immer steuert hoch komplexe Elektronik die Abläufe im Maschinenbau. Und diese Elektronik – sei es in Form eines Standard-PC oder einer speziell angepassten Bauform – muss vor Unbilden bei der Spannungsversorgung geschützt werden. Ergo ist eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) gefordert, die sich sowohl in ein industrielles Umfeld gut einfügt als auch den klassischen IT-Einsatz beherrscht.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Kostenfrage: Häufig reagieren Entwickler und IT-Personal erschreckt auf die hohen Investitionskosten bei Anschaffung einer USV-Anlage – insbesondere, wenn es sich um größere Systeme handelt. Vielfach bekommt ein um mehrere Tausend Euro günstigeres Angebot aus rein monetären Gründen den Zuschlag. Eine kurzsichtige Entscheidung – denn USVs ziehen über die gesamte Laufzeit hohe Folgekosten nach sich. Schließlich laufen die Systeme ununterbrochen und schleusen Tag für Tag große Energiemengen durch die Leistungselektronik. Dies sorgt für enorme Stromkosten, sollten die Systeme nicht extrem effizient aufgebaut sein. Dazu addieren sich unterschiedlich hohe Wartungskosten – je nach Hersteller, Service-Organisation und Funktionsprinzip.