In modernen Designs reicht eine Batteriezelle für langjährigen Betrieb Strom sparen: Herausforderung für Funk-Sensoren

In diesem Beitrag geht es um die früher und heute bestehenden Notwendigkeiten und Herausforderungen im Zusammenhang mit drahtlosen Sensor-Netzwerken in Bezug auf möglichst Strom sparende Anwendung und das Kosten- und Effizienzniveau. Diese Fragen werden mit einem applikationsorientierten Blick auf die heute verfügbaren Technologien analysiert.

In diesem Beitrag geht es um die früher und heute bestehenden Notwendigkeiten und Herausforderungen im Zusammenhang mit drahtlosen Sensor-Netzwerken in Bezug auf möglichst Strom sparende Anwendung und das Kosten- und Effizienzniveau. Diese Fragen werden mit einem applikationsorientierten Blick auf die heute verfügbaren Technologien analysiert.

Die zunehmende Verbreitung drahtloser Übertragungsverfahren in Anwendungen jeder Art hat zahlreiche Gründe. Meist sind das Streben nach Mobilität und/oder Kostensenkungen ausschlaggebend. Während die Mobilität das Hauptargument beim Mobilfunk und bei drahtlosen Internet-Zugängen ist, wird bei professionellen Automationssystemen, dem automatischen Ablesen von Verbrauchsmessern und bei privaten Sicherheits-Einrichtungen die Kostensenkung ganz oben auf der Wunschliste stehen. Kosteneffektive Lösungen sind somit auf Knoten angewiesen, die für möglichst lange Zeit, d.h. vorzugsweise mehr als fünf Jahre, autonom arbeiten können. Die Einführung der drahtlosen Sensor-Technik wurde durch mehrere Faktoren verzögert. Welche Probleme in der Vergangenheit auftraten und wie sie gelöst wurden, ist in Tabelle 1 zusammengefasst.

Stromspar-Potentiale ausfindig machen

Um zunächst die Kosten eines Sensor-Systems zu bestimmen, muss man in der Regel die Gesamtkosten des Systems, also die Aufwendungen für Material, Installation und Wartung (unter Umständen auch die Entsorgungskosten) addieren und durch die Anzahl der Sensoren dividieren. Diese Berechnung bereitet keine Probleme, da Sensoren gut lokalisierbare Produkte sind.