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Mitsubishi Electric: Neue Deutschland-Zentrale in Ratingen

Mitsubishi Electric hat in Ratingen seine neue Deutschland-Zentrale eröffnet. Mehr als 16.000 qm Bürofläche bieten Platz für bis zu 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Glas dominiert die Fassade von Mitsubishi Electrics neuer Deutschland-Zentrale in Ratingen Bildquelle: © Mitsubishi Electric
Glas dominiert die Fassade von Mitsubishi Electrics neuer Deutschland-Zentrale in Ratingen

Die Investition stellt zugleich den Startschuss für das neue Ausstellungskonzept »The World of Mitsubishi Electric [1]« dar. Im Zentrum der Konzeption stehen die Geschäftsbereichs-übergreifende Nutzung von Techniken und die daraus resultierenden Lösungen. Mitsubishi Electric ist in Europa unter anderem in Sachen Informationsverarbeitung und Kommunikation, Automotive, Industrie-Automatisierung, Energie, Transportwesen, Gebäude-Management sowie Klima- und Heiztechnik aktiv.

»Die neu geschaffenen Voraussetzungen werden wir für ein gemeinsames Auftreten in Deutschland nutzen und weiter expandieren«, erläutert Yuji Suwa, President der deutschen Niederlassung von Mitsubishi Electric Europe. »Bis vor kurzem waren wir noch in vier einzelnen Gebäuden beheimatet. Jetzt arbeiten wir unter einem gemeinsamen Dach und haben dadurch bessere Möglichkeiten, uns schnell und effizient über die Grenzen der Geschäftsbereiche hinweg auszutauschen.«

Strategisch betrachtet Mitsubishi Electric die Ausrichtung auf die Themen Energiewende und Energieeffizienz als wichtige Basis für weiteres Wachstum. Hierzu passe auch die anstehende Platin-Zertifizierung nach dem LEED-Standard (Leadership in Energy and Environmental Design). Einer der Gründe dafür seien zahlreiche Techniken der Divisions Factory Automation und Living Environment Systems in der technischen Gebäudeausstattung. So sorgt das VRF-R2-Wärmepumpensystem »City Multi« für die Wärme- und Kälteversorgung. Dadurch lässt sich der gesamte Wärme- und Kälteenergiebedarf auf der Basis erneuerbarer Energieträger erzeugen. Eine konventionelle Heiztechnik ist nicht mehr erforderlich. Das VRF-R2-System verschiebt unter anderem bei der Raumkühlung die überschüssige Wärme in einen anderen Raum, für den es zusätzlicher Wärme bedarf, oder nutzt sie zur Warmwasserbereitung. In konventionellen Klimaanlagen wird diese Wärme ansonsten ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Zahlreiche Komponenten und Produkte zur Gebäudeautomatisierung aus der Division Factory Automation erfassen und beobachten beispielsweise den jeweils aktuellen Energieverbrauch.