Stand-Alone-Bildverarbeitungssystem mit Mehrkern-Prozessor

Auf dem »PowerXCell«-Prozessor von IBM beruht das Stand-Alone-Bildverarbeitungssystem »mvXCellBox« von Matrix Vision.

Das Herzstück des Systems ist das »mvXCell-8i«-Accelerator-Board mit neun Kernen à 2,8 GHz, vier GByte Hauptspeicher und zwei externen Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Das Accelerator-Board bietet 90 GFLOPS Rechenleistung (Double Precision) bei Kosten von 43 US-Dollar pro 1 GFLOPS sowie eine Energie-Effizienz von 0,78 GFLOPS pro Watt. Als Schnittstelle für die Bildverarbeitung hat die »mvXCellBox« einen PCI-Express-x16-Anschluss beispielsweise für einen Framegrabber oder andere Schnittstellenkarten. Zudem lassen sich die Gigabit-Ethernet-Schnittstellen für den Anschluss von GigE-Kameras wie »mvBlueCOUGAR« von Matrix Vision verwenden.

Außer der Bildverarbeitung ist die Leistung des Mehrkern-Prozessors auch für die Beschleunigung von Applikationen nutzbar, die große Mengen von Float-, Integer- und Pixel-Daten bewältigen müssen. Die Verarbeitung läuft nach Unternehmensangaben signifikant schneller als Standard-PCs, so dass die »mvXCellBox« nicht nur für Kunden aus den Branchen Bildverarbeitung, Medizintechnik und Videotechnik geeignet ist, sondern auch für Interessenten aus dem technisch-wissenschaftlichen Umfeld.