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Simulations-Software: Siemens übernimmt CD-adapco

Der Siemens-Konzern erwirbt den US-amerikanischen Simulations-Software-Hersteller CD-adapco und integriert ihn in das PLM-Software-Geschäft seiner Division »Digital Factory«. Mit diesem Schritt erweitert Siemens sein Industrie-Software-Portfolio abermals - zu einem Kaufpreis von 970 Mio. US-Dollar.

Als Hersteller von Simulations-Software bietet CD-adapco [1] Lösungen für ein breites Spektrum von Engineering-Disziplinen, etwa Fluid Dynamics (CFD), Solid Mechanics (CSM), Wärmeübertragung, Partikeldynamik, Stoffdurchsätze, Elektrochemie, Akustik und Rheologie. Laut Siemens [2] hat das Unternehmen eine einzigartige Vision für »Multidisciplinary Design eXploration« (MDX). Diese Simulations-Software sorge für einen besonders zuverlässigen Informationsfluss im Design-Prozess, was Innovationen vorantreibe und Produktionskosten reduziere. Simulations-Tools von CD-adapco, besonders das Produkt »Star-CCM+«, ermöglichten Ingenieuren, bessere Designs schneller zu entwickeln.

CD-adapco hat derzeit weltweit über 3200 Kunden. Die Software des Unternehmens wird, wie es hieß, aktuell von 14 der 15 größten Automobilhersteller, den Top-10-Zulieferern der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie von neun der zehn größten Hersteller im Energie- und Marine-Bereich genutzt.

CD-adapco hat seinen Hauptsitz in Melville im US-Bundesstaat New York und unterhält weltweit 40 Standorte. Im vergangenen Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen mehr als 900 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von fast 200 Millionen US-Dollar. In den vergangenen drei Geschäftsjahren steigerte CD-adapco seinen Umsatz im Durchschnitt bei konstanten Wechselkursen um jährlich mehr als 12 Prozent. Für die Zukunft erwartet Siemens für das Geschäft ein weiterhin kräftiges Wachstum.