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proALPHA: ERP-System als Smart-Data-Zentrale der Industrieproduktion 4.0

Die meisten Mittelständler in Deutschland sind zwar auf dem Weg zu Industrie 4.0, haben aber die gesamte Dimension der vierten industriellen Revolution noch nicht erfasst. Entscheidend ist es, Produktions- und Geschäftsprozess als Einheit zu betrachten und Smart Data im ERP-System optimal zu nutzen.

Ein Industrie-4.0-Demonstrator auf der CeBIT 2014 mit proALPHA als ERP-System Bildquelle: © proALPHA
Ein Industrie-4.0-Demonstrator auf der CeBIT 2014 mit proALPHA als ERP-System

Deutschland rennt hinterher. Zumindest ist das die Meinung einiger Analysten, die sich mit Industrie 4.0 befassen. Vor allem der Mittelstand bekommt schlechte Noten, was »Smart Manufacturing« angeht – zu Unrecht? Wie sieht es denn aus in den Produktionshallen hierzulande?

In Deutschland werden nicht mehr einfach nur Massenprodukte hergestellt. Stattdessen wird die Produktion zunehmend individualisiert, Losgrößen schrumpfen bis auf Losgröße Eins. Bei alldem zeichnen sich die Fertigungsprozesse durch hohe Qualität und Flexibilität aus – mit Maschinen-Sensorik oder Integration von Informationen aus der Produktion und von Kunden. Schlanke Prozesse etwa für kürzere Stillstand- oder Durchlaufzeiten sind längst etabliert, moderne Fertigungsplanung oder Workflow-Management sind Standard in den meisten Unternehmen. Laut der Forsa-Umfrage »Industrie 4.0 – Wettbewerbsvorteile durch Analytics« beschäftigen sich 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit Industrie 4.0. Sind also die Unkenrufe der Analysten nur Angstmache?

Nicht ganz. Zwar erfasst heute das Gros des Mittelstands schon Maschinendaten, um Service-Qualität, Produktqualität und Produktionseffizienz zu stärken. Nur wenige Unternehmen jedoch haben die ganze Dimension von Industrie 4.0 erfasst. Kein Wunder, denn die Frage, wie das komplette Ecosystem möglichst effizient und geschäftsrelevant in die Fertigung eingebunden werden kann, ist sehr komplex. Es braucht ein hohes Maß an Kreativität, den Standard-Produktionsprozess im Zusammenhang mit dem gesamten Geschäftsprozess zu betrachten – und es braucht Know-how, Maschinendaten und betriebswirtschaftliche Informationen aus einem ERP zu einem echten Wettbewerbsvorteil zu verbinden.