SMA: deutlicher Umsatz- und Gewinnsprung im ersten Halbjahr

SMA Solar Technology verzeichnete im ersten Halbjahr 2008 erreichte im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung. Im In- und Ausland stieg der Umsatz um 157 Prozent auf 292,6 Millionen Euro (Vj.: 113,7 Millionen Euro).

Das zweite Quartal trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Die Auslandsmärkte haben im ersten Halbjahr mit einem überproportionalen Umsatzanstieg von rund 350 Prozent auf 142,4 Millionen Euro(Vj.: 31,2 Mio.) für SMA weiter an Bedeutung gewonnen. Der Auslandsanteil an den Gesamterlösen erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 47 Prozent (Vj.: 27 Prozent).

Das EBIT konnte SMA im Berichtszeitraum auf 68,7 Millionen Euro (Vj.: EUR 14,2 Mio) verbessern. Dies entspricht einer Vervierfachung gegenüber dem ersten Halbjahr 2007. Rund zwei Drittel des EBIT erzielte SMA dabei im zweiten Quartal (44,4 Millionen Euro). Bei einer Anzahl von 34,7 Millionen Aktien zum Bilanzstichtag erzielte SMA im Berichtszeitraum ein Ergebnis je Aktie von 1,39 Euro.

Die positive Geschäftsentwicklung führte zu einem kräftigen Anstieg des Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit auf 71,9 Millioenen Euro (Vj.: 0 Millionen Euro). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wurde für Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 30,6 Millionen Euro geprägt. Der Schwerpunkt der Investitionen lag dabei auf der Errichtung der neuen Produktionsstätte für Photovoltaik-Wechselrichter in Kassel, die Anfang 2009 in Betrieb gehen soll.

»Im ersten Halbjahr haben wir die verkaufte Wechselrichterleistung auf 895 MW im Vergleich zum Vergleichszeitraum in 2007 mehr als verdreifacht. Dabei profitieren wir weiterhin davon, dass wir Photovoltaik-Wechselrichter für alle Anwendungsarten, alle Solarmodultypen und alle Leistungsbereiche anbieten können«, sagte Günther Cramer, Vorstandssprecher von SMA.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 ist SMA Solar Technology optimistisch und erwartet eine weiterhin starke Nachfrage nach Photovoltaik-Wechselrichtern. SMA rechnet für das Gesamtjahr mit Umsatzerlösen zwischen 580 und 640 Millionen Euro. Dies entspräche einem Anstieg von rund 80 bzw. 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich auf Niveau des Halbjahresergebnisses liegen.