»Silverlight 2.0« als Visualisierungs-Basis

Die web-gestützte Prozessvisualisierungs-Software »Webfactory 2006« der Buchener Firma Webfactory umfasst als eine der ersten die Version 2.0 der Web-Präsentationstechnik »Silverlight« von Microsoft.

Weil »Silverlight 2.0« noch nicht voll 3D-fähig ist, ist in »Webfactory 2006« ferner die neue Version 7.0 der 3D-Visualisierungs-Software »taraVRcontrol« von Tarakos auf Lizenzbasis integriert.

Seit Ende 2007 ist »Silverlight«, damals als »Silverlight 1.0«, integraler Bestandteil von »Webfactory 2006«. Im Oktober 2008 gab Microsoft dann die Version 2.0 von »Silverlight« frei – und schon einen Monat später, auf der Messe SPS/IPC/Drives, kam »Webfactory 2006 Version 2« mit »Silverlight 2.0« auf den Markt.

»Die Neuauflage von ›Webfactory 2006‹ ist lediglich eine Erweiterung der Version 1, die weiterhin die Basis bildet«, erläuterte Webfactory-Geschäftsführer Bernhard Böhrer.

In »Silverlight 2.0« hat Microsoft einige Schwächen der Vorgängervariante beseitigt: »Anwender der Version 1.0 konnten Silverlight-Szenen nur über Script-Befehle animieren, und es war problematisch, diese in eine HTML-Seite zu integrieren«, verdeutlichte Böhrer. »In der Variante 2.0 sind diese Mängel behoben.«

Für die Projektierung von »Webfactory-2006«-Seiten bietet die Version 2 als Editor »Microsoft Expression Studio«, einen Werkzeugkasten zum Entwerfen plattformübergreifender Web-Anwendungen mit »Silverlight«. Die Webfactory-Entwickler haben »Microsoft Expression Studio« um spezielle Funktionen erweitert.