Siemens Industry: Auftragseingang und Gewinn rückläufig

Der Siemens-Sektor Industry hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009 (1. Oktober bis 31. Dezember) mit einer zwiespältigen Bilanz abgeschlossen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg zwar der Umsatz, Auftragseingang und Gewinn gingen aber zurück.

Insgesamt 9,351 Mrd. Euro, 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, setzten die sechs Divisionen des Industry-Sektors (Industry Automation, Drive Technologies, Building Technologies, Industry Solutions, Mobility und Osram) im ersten Viertel des Geschäftsjahres 2009 um. Der Auftragseingang belief sich auf 9,831 Mrd. Euro und war damit höher als der Umsatz; gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ergibt sich jedoch ein Minus von 11 Prozent. Der Gewinn fiel um 9 Prozent auf 907 Millionen Euro, was einer Umsatzrendite von 9,7 Prozent entspricht - genug, um im vom Siemens-Vorstand vorgegebenen Zielkorridor von 9 bis 13 Prozent zu bleiben.

Den höchsten Quartalsumsatz aller Divisionen des Industry-Sektors erzielte »Drive Technologies«. Dank eines hohen Auftragsbestands, der teilweise vom wachstumsstarken Windenergiegeschäft profitierte, stieg der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8 Prozent auf 2,123 Mrd. Euro. Der Gewinn legte um 4 Prozent auf 233 Mio. Euro zu, während der Auftragseingang um 15 Prozent auf 2,141 Mrd. Euro sank, was Siemens im Wesentlichen auf die nachlassende Nachfrage in den Geschäftsfeldern mit kurzen Zyklen zurückführt. Ungünstiger fiel die Bilanz der Division »Industry Automation« aus. Hier waren alle drei Kennzahlen rückläufig: der Umsatz um 5 Prozent auf 1,977 Mrd. Euro, der Gewinn um 39 Prozent auf 255 Mio. Euro und der Auftragseingang um 14 Prozent auf 1,953 Mrd. Euro.