Siemens darf UGS übernehmen

Die EU-Kommission hat nach Abschluss der kartellrechtlichen Prüfung den Kauf von UGS durch Siemens ohne Auflagen genehmigt.

Siemens kann also das US-Unternehmen als Geschäftsgebiet »UGS PLM Software« in den Bereich Automation & Drives (A&D) integrieren. Noch Anfang Mai soll die Übernahme abgeschlossen sein. Die US Federal Trade Commission hatte ihre Kartellfreigabe bereits im Februar 2007 erteilt. Der mit Bain Capital, Silver Lake Partners und Warburg Pincus, den bisherigen Eigentümern von UGS, vereinbarte Gesamtkaufpreis liegt bei 3,5 Milliarden US-Dollar einschließlich der Übernahme existierender Verbindlichkeiten.
UGS bietet Software für digitales Produktdatenmanagement und Computer-unterstütztes Design sowie zur Simulation von Fertigungsprozessen (»Digitale Fabrik«). Gesellschaftsrechtlich wird das Unternehmen in die US-Regionalgesellschaft Siemens Corp. eingegliedert. Sein Hauptsitz bleibt unverändert in Plano/Texas. Die internationalen Tochtergesellschaften von UGS werden schrittweise in die bestehenden Siemens-Regionalgesellschaften überführt.
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